Hottorf wird Stadtteil von Linnich
1. Juli 1969
Mit der kommunalen Neugliederung verliert die Gemeinde Hottorf ihre Eigenständigkeit. Das Dorf Hottorf ist nun ein Stadtteil von Linnich.
Ortsgeschichte im Spiegel der Zeit
Ortsgeschichte im Spiegel der Zeit
Mit der kommunalen Neugliederung verliert die Gemeinde Hottorf ihre Eigenständigkeit. Das Dorf Hottorf ist nun ein Stadtteil von Linnich.
Nachdem die Vikarie über viele Jahre vermietet war und nicht mehr für kirchliche Zwecke genutzt wird, erfolgt der Verkauf im Mai 1969 aus wirtschaflichen Überlegungen an den damaligen Mieter Lothar Frömberg.
Aus den Einnahme wurde der Bau des Jugendheims finanziert.
Datum und Anlass der Aufnahme ist unbekannt.
Abgebildet sind:
5: August Brack
7: Margarethe Havlena (?)
10: Peter Bergrath
12: Max Meyers
13. Sophie Stocken
14. Margathe Holnold
16: Sophie Bergrath
18: Hr. Keutmann
Im Dezember 1968 vermachte Johan Josef Heister sein Vermögen an die Kirchengemeinde St. Georg. Im Oktober 1969 wurde das Wohnhaus gegenüber dem Ehrenfriedhof an Heinrich Zalewski und dahinter liegende Gartengrundstücke an Alois Braun und Anton Schiffer verkauft. Der Eblasser hatte verfügt, dass die Einnahmen dem Kirchengebäude zukommen sollten. So wurde unter anderem das Glockengeläut elektrifiziert. Bis dahin wurden die damaligen drei Glocken „von Hand“ aus dem „Paulushäuschen“, dem Eingangbereich der Kirche, geläutet. Ein Restbetrag bildete den Grundstock für die Anschaffung der Orgel Ende der 1970er Jahre.

Auf Anregung von Pastor Deden wird die Katholische Frauengemeinschaft Hottorf-Ralshoven gegründet.
Erste Vorsitzende wird Margarete Honold.
Nachdem Pfarrer Reiners im Jahr 1968 in den wohlverdienten Ruhestand versetzt wurde, tritt Dr. Dirk Deden aus Roermond seine Nachfolge an.
Am 24 November 1968 wird Dr. Deden von ganzen Dorf willkommen geheißen und in das Amt eingeführt.
In der Wirkenszeit von Dr. Deden werden die heutigen Kirchenbänke (Klappbänke) in Holland gekauft.
Auch der Tischaltar stammt aus dieser Zeit.
In Hottorf endet 1969 der eigenständige Schulbetrieb.
Die Grundschüler besuchen jetzt die Grundschule in Gevenich.