Maar

Säuberung der Maar teurer als geplant

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| Maar steckt voller Müll |

Die Lokalzeitung berichtet: 

Säuberung kostet 40.000 Euro: Hottorfer Maar steckt voller Müll

Wer im Trüben fischt, wundert sich mitunter über das, was an der Angel hängt. So ähnlich muss die Gefühlslage gewesen sein, als mit der Entschlammung der Maar in Hottorf begonnen wurde. „Rund um die Maar ist Abfall ins Wasser geworfen worden”, klärte Linnichs Bürgermeister Wolfgang Witkopp auf.

Die Böschungen sind freigekratzt, Schlamm und Müll aus der Maar gebaggert. Der Säuberungsaktion in Hottorf hat einen stolzen Preis. Foto: hfs, Aachener Nachrichten
Die Böschungen sind freigekratzt, Schlamm und Müll aus der Maar gebaggert. Der Säuberungsaktion in Hottorf hat einen stolzen Preis. Foto: hfs, Aachener Nachrichten

Damit beantwortete er eine Nachfrage von Hans-Friedrich Oetjen (SPD) im jüngsten Werksausschuss.

Oetjen hatte an eine kurze Debatte gerade mal drei Wochen zuvor im Finanzausschuss erinnert, in der er sich darüber gewundert hatte, dass die Entschlammumg des Hottorfer Dorfweihers nur 5000 Euro kosten sollte. „Jetzt sind das 40.000 Euro”, zitierte er die Dringlichkeitsentscheidung, die dem Werksausschuss vorlag. „Sind wir belogen worden?”, brachte er seine Nachfrage auf den kritischen Punkt und forderte Akteneinsicht.

Die Kostenexplosion in der Maar wurde offensichtlich mit jedem Zentimeter, um den der Wasserspielgel sank, deutlicher. Den Müll nur im Einlaufbereich der Maar heraus zu nehmen, hätte nicht ausgereicht. „Wir mussten rundum den Unrat entsorgen”, schilderte der Bürgermeister.

Ganze Campingausrüstungen habe man da vom Maargrund geborgen. „Das war so nicht zu erwarten.” Vorab Taucher in den Weiher zu schicken, um nach unvermuteten Rostlauben zu suchen, hätte wahrscheinlich auch nichts gebracht. Die Maar ist halt ein undurchsichtiges Gewässer.

Mit der Dringlichkeitsentscheidung und der Freigabe der 40.000 Euro werden die zusätzlichen Leistungen der Baufirma abgegolten. Die hat, wie Witkopp betonte, „außerordentlich sauber gearbeitet”.

Die ebenfalls vor drei Wochen geäußerte Sorge, der Maarschlamm könnte so giftig sein, dass man ihn gesondert entsorgen müsste, hat sich nicht bewahrheitet. Nach einer Überprüfung durch den Wasserverband Eifel-Rur sei der Schlamm in die Klasse Z0 eingestuft worden.

Er könne „zur Verwertung im offenen Einbau (Straßenbau, Industrie- und Lagerflächen) verwendet werden”.

Maar wird erneut entschlammt

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| Ereignis des Jahres |

Die Schulchronik hält fest: „Das Ereignis des Jahres ist unzweifelhaft die Entschlammung der Maar, die dann hoffentlich eine Zierde des Dorfes wird. Die Kosten werden sich voraussichtlich auf mindestens 30.000 DM belaufen. Der Schlamm wird mit Lastwagen auf Felder befördert und kann endlich mal als Dünger einen nützlichen Dienst erfüllen. Das Aachener Minenräumkommando hat gefährliches Kriegsmaterial (Minen, Karabiner, …) gefunden. Außerdem sind Mauerreste entdeckt worden. Es bleibt noch festzustellen, aus welcher Zeit sie stammen und zu welchem Gebäude sie gehörten.“  

Die Lokalzeitungen berichten:

Die Aussage der ersten Entschlammung seite menschengedenken ist falsch, den schon 1923 wurde die Maar entschlammt, siehe Beitrag: Entschlammung der Maar
Im Anschluss ist der Parkstreifen entlang der Georgstraße und zwar zwischen „Trafohäuschen“ und Straße „An der Maar“ entstanden. Später ist die Maar nochmal für die heutige Fläche des Spielplatzes reduzirt worden..

Straße Hottorf-Gevenich wird besser

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| Bericht aus der Gemeindeverwaltung |

Die Lokalzeitung berichtet:

  • Haushaltssatzung 1951
  • Neubau Straße an der Maar
  • Sportplatzfrage offen
  • Jagdpachtveträge genehmigt
  • Äbwässer in der Maar
  • Landtraße nach Gevenich wird ausgebessert

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