Karte des Fürstentums JüLich

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| Huttorf im Amt Bosseler |

Aus Wikipedia: Der Codex Welser ist eine um 1720 entstandene Landesbeschreibung und Bestandsaufnahme des Herzogtum Jülich. Der Codex wird nach seinem Autor Johann Franz von Welser benannt und beinhaltet neben 39 herrschaftlichen Porträts und 28 Karten der Ämter und Städte auch 242 kolorierte Zeichnungen von befestigten Städten und Burglehn in alphabetischer Ordnung. Neben der Ortsangabe finden sich unter den Bildern bei Burgen auch die Angaben des damaligen Besitzers, was die Zuordnung und Datierung der Bilder erleichtert.

Ausschnitt aus der Übersichtskarte
Amt Boslar - Hottorf am Rand des Bucholzbusches
links: Burg Huttorff im Besitzt der Herren von Hottorff, rechts vermutlich der Horrichhof bei Geilenkirchen

Quelle: Codex Welser

Die Hottorfer Darstellung im Codex Welser ist als zeitgenössisches Zeugnis der orts- und herrschaftsgeschichtlichen Realität ernst zu nehmen; sie dürfte den Charakter der Anlage im Grundsatz wiedergeben, jedoch keine exakte Bauaufnahme darstellen.