1993

Restaurierung des Pfarrhauses abgeschlossen

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| Vollständige Sanierung und innere Umgestaltung |

Anfang 1986 beauftragte der Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde Hottorf das Architektenbüro Helmut Classen in Mönchengladbach zu begutachten und eine Kostenschätzung Uber die erforderlichen Arbeiten zu erstellen. Nach Vorlage dieser Schätzung im März 1986 beantragte der Kirchenvorstand beim Generalvikariat in Aachen die erforderlichen Finanzierungsmittel. Die Finanzierung erfolgte teils mit Landesmittel,teils aus Kirchensteuermitteln und zum Teil aus Eigenleistung der Pfarrei. Die Planung sah eine vollständige Sanierung und innere Umgestaltung des Pfarrhauses vor.

lm Erdgeschoß wurde eine kleine Wohnung als Übernachtungsmöglichkeit für Gastpriester geschaffen. Ein Zimmer sollte als Paramentenraum genutzt werden. Für die Pfarrarbeit war ein Büro und ein Sitzungsraum für Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat und Caritasgruppe vorgesehen. lm Obergeschoß wurde eine abgeschlossene Wohnung erstellt.

Als ersten Bauabschnitt wurde dann im September 1987 das Dach erneuert.

Im Oktober 1990 begannen die Arbeiten des zweiten Bauabschnittes. Zunächst musste der Zementputz auf der Westseite abgeschlagen werden. Durch eine absperrende Wirkung waren die Balkenköpfe der Holzdecken innerhalb des Mauerwerkes abgefault und wurde ausgewechselt.Da der Zementputz so fest auf dem Mauerwerk haftete schälte man die Fassade einen halben Stein ab und mauerte mit artgleichen Steinen wieder neu auf. Die Dispersionsfarbe auf der Süd- und Ostseite musste ebenfalls entfernt werden. Nach einer Neuverfugung des ganzen Hauses wurde die Süd- und Ostseite mit Mineralfarbe gestrichen.
Das Haus erhielt neue Fenster, Aufteilung wie vorhanden, und Fensterläden.


Das Innere des Hauses ist grundlegend erneuert: Die Heizungs- und
Sanitäranlagen sowie Elektroinstallation wurde ebenso erneuert wie
die Fußbodenbeläge und Innentüren im Obergeschoß. lm Erdgeschoß wurden die Türen restauriert oder im alten Stiel erneuert. Zum Schall- und Wärmeschutz sind die Decken im Erd- und Obergeschoß abgehangen. Die Holztreppe wurde von den PVC Belägen befreit und gründlich repariert Dief sorgten mit Anstrich und Tapeten für ein freundliches Bild in den Räumen.
Zum Abschluß ist der Zuweg neu gepflastert und ein neues Törchen
am Straßeneingang montiert wurden.

An der Restaurierung beteiligte Firmen:
Dachdecker: Fa. Wolf (Titz), Fa. Zitzen (Mönchengladbach)
Maurerarbeiten: Fa. Breuer (Brachelen)
Zimmerarbeiten: Fa. Venrath (Körrenzig)
Fugarbeiten: Fa. Müller (Linnich)
Fliesenleger: Fa. Müller (Linnich)
Steinlieferant: Fa. Elbau (Elmpt)
Heizung: Fa. Niessen (Tenholt)
Sanitär: Fa. Niessen (Tenholt)
Elektro. Fa. Schaaf (Körrenzig)
Gußasphalt: Fa. Pepper (Mönchengladbach)
Putzarbeiten: Fa. Linden (Rath-Anhoven)
Schreinerarbeiten: Fa. Jansweid (Linnich)
Natursteinarbeiten: Fa. Rebau (Kruft)
Parkett: Fa. Reichartz (Korschenbroich)
Linoleum: Fa. Kaumanns (Mönchengladbach)
Malerarbeiten: Fa. Overbeck (Mönchengladbach)
Schlosserarbeiten: Fa. Corall (Linnich)
Plasterarbeiten: Fa. Strötzel (Brüggen)
Architekt: Helmut Classen (Mönchengladbach)
Bauleitung: Frank Hespers (Architektenbüro Classen)

 

Bittprozessionen vor Himmelfahrt

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| Bittage |

Im Jahr 1993 erstellt das Bistum Aachen eine Dokumentation der in den Pfarren durchgeführten Prozessezionen.

In Hottorf gehören die im Rheinland üblichen Bittprozessionen auch dazu. Bittgänge sind ein jahrhunderte altes geschätztes Zeichen, den Glauben an Gott, an die Macht des vertrauenden Gebets und die helfende Fürsprache der Heiligen zu bekunden.

Aus Augenblick mal!: Traditionell sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt sogenannte „Bitttage“. Bereits im 4. Jahrhundert wurden sie in der Kirche eingeführt. Bis heute haben sich die daraus entstandenen Bitt- bzw. Flurprozessionen auch in NRW erhalten.

Die Pfarrgemeinde beschreibt die Prozessionswege wie folgt:
1. Tag: Fasanenstraße  weiter Richtung Kofferen bis ans Kreuz rechts ab Privatweg Lübbers bis an die Maar Georgstr. zurück zur Kirche
2. Tag: Georgstraße – an der Maar – Bergstraße, Heerbahn zurück zur Kirche
3. Tag: Vorbei an Gut Schmitz Richtung Hompesch 10 Minuten auf diesem Weg, dann Umkehr auf demselben Weg zurück zur Kirche

Bis zum Jahr 20xx gehen die Bittprozessionen an allen drei Tagen. Mangels Teilnehmer findet die Flurprozession nur noch am Montag statt. Sie geht entlang der beiden ersten „Fussfall“-Stationen (hin- und zurück). 

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Informelle Gründung der Dorfgemeinschaft

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| Ortsvorsteher ruft Vereine zusammen |

Der Ortsvorsteher Konrad Philippen beruft die Vereine zusammen, um mit gemeinsamen Kräften ein jährliches Dorffest feiern zu können. In der Jahren zuvor hatte zuletzt die Pfarrei  eine Pfarrfest gefeiert. Davor gab es schon Bemühungen durch die karnevalsgesellschaft mit dem Maarfest. 

Das Ergebnis der ersten Versammlung wurde wie folgt festgehalten:
Alle Vereine und Gruppen sind grundsätzlich für die ständige Einführung eines gemeinsamen Dorffestes. Der Erlös eines solchen Festes soll jeweils unserer Ortschaft zukommen. Die Sitzungsteilnehmer werden dieses Ergebnis in ihren Vereinen und Gruppen vortragen und dort beraten.

Folgende Vereine/Gruppen waren zu dieser ersten Versammlung eingeladen:

  • Kath. Frauengemeinschaft
  • KG Holzköpp
  • Kirchenchor St. Georg
  • Löschgruppe Hottorf
  • Maarschützen e. V.
  • Ortbauernschaft
  • Pfarrgemeinderat
  • Hottorfer Sportverein

Weitere Sitzungen zur Vorbereitung des ersten Dorfestes im Jahr 1994 fanden dann statt: 30. Nov 1993, 5. Jan. 1994, 13. Apr. 1994 und 7. Sept. 1994 

In der Sitzung am 30 November 1993 wurde der erste Vorstand der Dorfgemeinschaft gebildet. Der erste Vorsitzende wurde Franz-Heinrich Herkenrath.

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| Umtrunk mit Ortsvereinen und Dorfbewohnern |

Alois und Maria Braun feiern 50-jähriges Ehejubiläum. Die Lokalzeitungen berichten:

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