Straße Hottorf-Gevenich wird besser
24. April 1951
Ortsgeschichte im Spiegel der Zeit
Ortsgeschichte im Spiegel der Zeit
Der Abschluss des Wiederaufbaus der Kirche wird mit einer Flaschenpost dokumentiert, die beim späteren Umbau 1987 gefunden wird.
Hier der Text der Urkunde:
„Durch Kriegseinwirkungen von 1944 wurde unsre Kirche zu Hottorf am 2o. November 1944 zerstört.
Die Kirche wurde erbaut 1777, der Turm aus dem Jahre 1855.
1947 wurde unsere Kirche wieder neu aufgebaut, unter reger Beteiligung und mit selbstständiger Arbeit unter Herrn Pfr. Hubert Reiners, Pfarrer zu Hottorf, und als Kirchenvorstand als Kirchenrendant Peter Bergrath , sowie als Mitglieder des Kirchenvorstandes Spengler Josef , Meyers Max, Jülicher Anton, Lemm Martin u. Rixgens Hubert. Putz – sowie Mauerarbeiten , wurden durch Schläger, Katzem Kreis Erkelenz ausgeführt . Zimmerarbeit wurde ausgeführt von Johann Jansen aus Rheydt bei Mönchengladbach.
Am 09. April 1951 wurde mit den Arbeiten des Fußbodens begonnen. Ausgeführt wurde diese durch Herrn Josef Herbergs und Sohn Franz Reiner als Schreinermeister aus Hottorf.“
Siehe auch:
Am Weißen Sonntag (1. April 1951) empfangen 10 Mädchen und 5 Jungen die Erste Hl. Kommunion

Abgebildet sind:
6: Pfarrer Hubert Reiners
12. Cilli Lieven, verheiratet Spengler
In Gescher in Westfalen wird die kriegsbeschädigte Glocke umgegossen.
Am ersten Sonntag im März (04.03.1951) erhält sie ihre kirchliche Weihe auf den Namen des Pfarrpatrons St. Georg zum bleibenden Andenken an die Opfer zweier Weltkriege. Sie wird künftig zum Totengeläut eingesetzt.
Ihre Inschrift lautet:
„Ich beläut der Männer zweimal blutig sterben, einundvierzig mögen bald den Himmel erben. St. Georg 1951“
Die Lokalzeitung berichtet: