Tetz

Hasselsweiler und Tetz kommen zur Marie Hottorf

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| Französische Verwaltungsstrukturen |

Die Bürgermeistereien Hasselsweiler und Tetz werden zur Mairie (Bürgermeisterei) Hottorf vereinigt.

Hottorf ist der Hauptort der gleichnamigen ausgedehnten Bürgermeisterei. Letztere zählt über 3500 Seelen und enthält außer Hottorf die Kirchdörfer Tetz, Boslar, Müntz, Hasselsweiler, Gevelsdorf und die Dörfer Ralshoven und Hompesch. Früher war nicht Hottorf, sondern Boslar der leitende Ort dieser Gegend.

Die bevorzugte Stellung, Hauptort einer großen Bürgermeisterei zu sein, hat Hottorf erst unter der Preußischen Regierung nach den Befreiungskriegen erhalten. Das Dorf zählt gegen 500 katholische Einwohner. 

Überfall und Plünderung

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| Haus Horrich wird geplündert |

Überfall und Plünderung der Ortschaft durch spanisches Kriegsvolk unter Führung des Obristen Fronßbergs. Häuser und Felder wurden niedergebrannt.

Dazu gehört auch der damalige Horrich Hof in der Ortsmitte.  Meinhard von Horrich gefangen, sein Haus ausgeplündert. 

Quelle: Kriesgschäden, welche das Herzogthum Jülich durch Einlagerungen und Durchzüge spanischer und kurkölnischer Truppen in den Jahren 1568 bis 1589 erlitten hat, Mitgeteilt von W. Grafen von Mirbach, Seiten 279 bis 327, aus Zeitschift des Aachener Geschichtsvereins, Jahr ??, aus Stadtbibliothek Aachen ZVNW 52.136.168

Darin heißt es auf Seite 290: „Des spanischen Obristen Fronßbergs Kriegsvolk hat im Jahr 1580 im Dorff Bosselar, Hompesch, Muntz, Hottorff, Raelshoven, wie dan des Graven von Reulr Volk im Jahr 1579 im Dorff Gevenich Glimbach Schaden gethan … 1820 Thaler.

Es wird auch von weiteren Schäden durch die Spanier in den umliegende Dörfen wie. z. B. Tetz, Gevelsdorf im Januar 1586 oder in Lövenich und Katzem im Oktober 1588 berichtet. 

 

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