Weltgeschichte

Das Geschehen in der Welt

Opfer des 1. Weltkriegs

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| 24 Hottorfer sterben |

In den vier Kriegsjahren seit 1914 hatten fast zehn Millionen Soldaten ihr Leben verloren, 20 Millionen waren verwundet worden. Die Anzahl der zivilen Opfer wird auf weitere sieben Millionen geschätzt (Quelle: Spencer Tucker (Hrsg.): The Encyclopedia of World War I. A Political, Social and Military History. Santa Barbara 2005, S. 273).

Die Opfer des Ersten Weltkriegs sind:

Anton von Berg
Heinrich Görtz
Josef Krieger
Hermann Rixgens
Bernhard Esser
Heinrich Schmitz
Josef Wirtz
Johann Flesch
Konrad Herbergs
Josef Emmerich
Heinrich Breuer
Heinrich Flesch

Franz Deuser
Josef Vaessen
Jakob Breuer
Josef Esser
Heinrich Escher
Hubert Claßen
Wilhelm Schiffer
Wilhelm Schiffer
Karl Nöthlings
Hermann Nyuss
Heinrich Emondts
Wilhelm Brack

Soldaten kehren heim

Von aus dem Krieg heimgekehrten Truppen und Soldaten existieren einige Fotos: 

Foto um 1914 zeigt Feldwebel Reitz
Foto um 1914 zeigt Feldwebel Reitz aus Hottorf, Quelle: Jülicher Heimatkalender
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Foto 1917 - oberste Reihe 2. von links Josef Lieven (1898-1944) aus Hottorf

Der Siebenjährige Krieg belastet das Rheinland

nrw-wappen

| 1756 bis 1763 |

Noch waren die Folgen des 30-jährigen Krieges nicht überwunden und schon wieder folgte Krieg auf Krieg. Besonders der Siebenjährige Krieg nahm das Rheinland schwer mit. Die Franzosen rücken mit großen Truppenmassen durch das Jülicher Land bis in Hannover hinein und wurden dann von den Preußen und Hannoveranern zurückgedrängt. Unter Freund und Feind hatte das Jülicher Land, selbst nicht Schauplatz der Kämpfe, schwer zu leiden. Der Einquartierung Fouragierungen, Vorspannforderungen und Kontributionen ist kein Ende.

Im Februar 1757 sind Linnich und Erkelenz durch Einquartierung viel beschwert worden. Im Juli des selben Jahres sind übr Aldenhoven und Jülich wieder viele Franzosen zu Fuß und zu Pferd nach dem Hannoverschen marschiert. Das war der Vormarsch des 114.000 Mann starken französischen Heeres. Am 23. Juni wurden dann die Franzosen von den Preussen geschlagen uind die Sieger rückten nach. 

….

So ging es fast ununterbrochen die Jahre hindurch. Hier noch einige Notizen. Im Oktober 1750 hat man den Franzosen Vorspann mit Karren müssen geben und Mehl gefahren von Jülich nach Düsseldorf, auch nach Köln. Im Dezember 1760 sind drei Marschen Franzosen von Aldenhoven durch Lövenich nach Erkelenz gezogen. Am 14. Dezember 1761 marschierten französische Völker zu Fuß von Boslar her durch Lövenich nach Dahlen, war ein Elsass teutsches Regiment. Am 31. Mai und 2. Juni 1761 kamen vom Bruch, Münz und anderen umliegenden Orten auf dem Marsche nach Erkelenz wohl ausgerüstete französische Standarmen (Gendarmen); wie viel Kompanie es gewesen, ist unbewusst, und hatten viel Bagage und Maulesel bei sich. Im Mai 1763 marschierten Schweizer auf Linnich.

Im ständigen Kriege verrohten natürlich die Sitten und die Verbrechen mehrten sich. 

Aus Rur-Blumen, Nr. 10 vom 5. März 1927, Unsere Heimat im Spiegel eines Tagebuches von Adolf Fischer 

Siehe auch: Siebenjähriger Krieg bei Wikipedia

 

 

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