Neues Rektoralshaus
15. August 1725
| Rektor baut weiter |
Am 15. August 1725 legte der damalige Rektor Constantin Adam Dierna dem Kirchenvorstand den Entwurf eines neuen Rektoralshauses vor, das ebenfalls von Arnold Heck erbaut wird.
Ortsgeschichte im Spiegel der Zeit
Ortsgeschichte im Spiegel der Zeit
Die Ortgeschichte von Hottorf, eingebettet im Zeitgeschehen der Region und der Welt
Am 15. August 1725 legte der damalige Rektor Constantin Adam Dierna dem Kirchenvorstand den Entwurf eines neuen Rektoralshauses vor, das ebenfalls von Arnold Heck erbaut wird.
Aus Wikipedia: Der Codex Welser ist eine um 1720 entstandene Landesbeschreibung und Bestandsaufnahme des Herzogtum Jülich. Der Codex wird nach seinem Autor Johann Franz von Welser benannt und beinhaltet neben 39 herrschaftlichen Porträts und 28 Karten der Ämter und Städte auch 242 kolorierte Zeichnungen von befestigten Städten und Burglehn in alphabetischer Ordnung. Neben der Ortsangabe finden sich unter den Bildern bei Burgen auch die Angaben des damaligen Besitzers, was die Zuordnung und Datierung der Bilder erleichtert.
Quelle: Codex Welser
Die Hottorfer Darstellung im Codex Welser ist als zeitgenössisches Zeugnis der orts- und herrschaftsgeschichtlichen Realität ernst zu nehmen; sie dürfte den Charakter der Anlage im Grundsatz wiedergeben, jedoch keine exakte Bauaufnahme darstellen.
Am 11. Mai wird mit dem Bau einer „Pfarrscheune“ begonnen. In dem Kontrakt zum Bau der Scheune werden sechs Wochen Bauzeit angesetzt, weiter heißt es: „sie soll aus vorgeschriebenem, gesunden Eichenholz, fuß und zoll maß bestehen, andernfalls solle ihm Arnold Heck bey sechs von genannten Contract abgezogen werden.“
Dieser Vertrag wird von Dierna und Heck unterzeichnet. Am 18. Juli 1722 wird dem Baumeister auf Schloss Hambach die Bausumme von 105 Thalern übergeben.
Constantin Adam Dierna wird Rektor der freien Kapelle. In seiner Amtszeit werden eine Pfarrscheune und ein Rektoralhaus erbaut.
Er stirbt im Jahr 1765. Die zugehörige Grabplatte steht heute auf dem Friedhof.
Jacobi Neuhs wird in Urkunden als „pro tempore rector“ genannt.
Siehe auch: