Osterbräuche der Messdiener
3. April 2010
| Statt Glockengeläut |
Nach dem Gloria in der Hl. Messe am Gründonnerstag schweigen die Glocken und Orgel in den kath. Kirchen bis zum Gloria der Osternachtsfeier am Karsamstag. Der Volksmund sagt „die Glocken fliegen nach Rom“.
Daher übernehmen die Meßdiener mit ihren Rasseln und Klappern in dieser Zeit den Läutedienst zum Angelus, also um 7:00, 12.00 und 19h Uhr, und jeweils vor den Gottesdiensten.
Ebenso sammeln die Meßdiener in den Tagen vor Ostern ihre wohlverdienten „Ostergroschen“ bzw. Ostereier an den Haustüren.
In der Wahrnehmung des Chronisten findet das „Rasseln“ zuletzt im Jahr 2010 statt. Über die vorhergehenden Jahre hat die Anzahl der Messdiener kontinuierlich abgenommen, so dass diese Tradion nicht aufrecht erhalten werden kann.
Säuberung der Maar teurer als geplant
1. September 2009
| Maar steckt voller Müll |
Die Lokalzeitung berichtet:
Säuberung kostet 40.000 Euro: Hottorfer Maar steckt voller Müll
Wer im Trüben fischt, wundert sich mitunter über das, was an der Angel hängt. So ähnlich muss die Gefühlslage gewesen sein, als mit der Entschlammung der Maar in Hottorf begonnen wurde. „Rund um die Maar ist Abfall ins Wasser geworfen worden”, klärte Linnichs Bürgermeister Wolfgang Witkopp auf.

Damit beantwortete er eine Nachfrage von Hans-Friedrich Oetjen (SPD) im jüngsten Werksausschuss.
Oetjen hatte an eine kurze Debatte gerade mal drei Wochen zuvor im Finanzausschuss erinnert, in der er sich darüber gewundert hatte, dass die Entschlammumg des Hottorfer Dorfweihers nur 5000 Euro kosten sollte. „Jetzt sind das 40.000 Euro”, zitierte er die Dringlichkeitsentscheidung, die dem Werksausschuss vorlag. „Sind wir belogen worden?”, brachte er seine Nachfrage auf den kritischen Punkt und forderte Akteneinsicht.
Die Kostenexplosion in der Maar wurde offensichtlich mit jedem Zentimeter, um den der Wasserspielgel sank, deutlicher. Den Müll nur im Einlaufbereich der Maar heraus zu nehmen, hätte nicht ausgereicht. „Wir mussten rundum den Unrat entsorgen”, schilderte der Bürgermeister.
Ganze Campingausrüstungen habe man da vom Maargrund geborgen. „Das war so nicht zu erwarten.” Vorab Taucher in den Weiher zu schicken, um nach unvermuteten Rostlauben zu suchen, hätte wahrscheinlich auch nichts gebracht. Die Maar ist halt ein undurchsichtiges Gewässer.
Mit der Dringlichkeitsentscheidung und der Freigabe der 40.000 Euro werden die zusätzlichen Leistungen der Baufirma abgegolten. Die hat, wie Witkopp betonte, „außerordentlich sauber gearbeitet”.
Die ebenfalls vor drei Wochen geäußerte Sorge, der Maarschlamm könnte so giftig sein, dass man ihn gesondert entsorgen müsste, hat sich nicht bewahrheitet. Nach einer Überprüfung durch den Wasserverband Eifel-Rur sei der Schlamm in die Klasse Z0 eingestuft worden.
Er könne „zur Verwertung im offenen Einbau (Straßenbau, Industrie- und Lagerflächen) verwendet werden”.
Einsegung Pfarrheim nach Erweiterung
14. Oktober 2007