Chor

65 Jahre Männergesangsverein

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| Vortrag mehrstimmiger Gesangsstücke |

Wie im Beitrag „Gründung des Männergesangsvereins „erwähnt, war der Verein über die Grenzen von Hottorf bekannt und unterhielt rege Beziehungen zu Gesangsvereinen in der Umgebung.  Helmut Schiffer erwähnt als Ziel des Vereins, „die Ausbildung der Mitglieder zum Vortrag mehrstimmiger Gesangsstücke sowie gesellige Unterhaltung mit Auschluss aller Politk“. Die gesellige Unterhaltung bestand in Theatervorführungen und Tanzveranstaltungen, wobei die Kostüme einem späteren Brand bei Deuser  zum Opfer fielen.

Das 65-jährige Bestehen wurde mit einem großen Sängerfest und Festzug durch den Ort gefeiert.

Der Verein löst sich zum Beginn des 2. Weltkriegs auf.

Offen: Wer hat mehr Informationen zum Sängerfest 198, zu den Fotos oder kennt die Sänger?

 

Gründung des Männergesangsvereins

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| Liederkranz |

Am 01. Mai 1863 wird der Männergesangverein „Liederkranz“ gegründet. Der Verein bestand bis zu Beginn des zweiten Weltkrieges.

Im Oktober 2023 hat der Männergesangvereins Laetitia 1881 e.V. einen Auszug seiner Chronik veröffentlicht, wobei der Hottorfer MGV mehrmals Erwähnung findet: 

  • 1888:

    In treuem Zusammenhalt mit dem Bruderverein Liederkranz Hottorf sang der Verein mit demselben dem Herrn Bürgermeister Aretz in Gevelsdorf zum 25-jährigen Dienstjubiläum am 17. Februar ein Ständchen. Ebenso beteiligte sich der Verein durch Gesangsvorträge und Festrede des Herrn Mühlfart am Jubiläum des hl. Vaters Papst Leo XIII und erwiderte den Besuch des Gesangvereins Hilurin Borschemich, bei dessen Fahnenweihe am 27. Mai und nahm teil am 25-jährigen Bestehen des Gesangvereins Liederkranz Hottorf.

  • 1890:

    Besonders eifrige Sänger waren Wilhelm Lang und Leonhard Schiffer, welche, trotzdem sie in Müntz bzw. in Hottorf in Stellung waren, bei keiner Theaterprobe fehlten und den Weg nach Hasselsweiler nicht scheuten, um bei ihren Sangesbrüdern zu sein. Als Leonhard Schiffer* in Hottorf heiratete, brachte der Verein ihm ein Ständchen. Wilhelm Lorenz hielt im Birnbaume eine Rede, machher hatte die junge Frau alle Mühe, ihren Mann in Hottorf zu halten. Er wollte unbedingt mit den Kollegen wieder nach Hasselsweiler gehen.

  • 1923: Auch wurden Konzerte in Gevelsdorf, Hottorf und Müntz besucht, wo der Dirigent auf einem Konzert, laut Kassenbuch 12.000 Mark für Bier und Zigaretten erhielt. Das Lied „Hänsel und Gretel“ kostete am 1. August 118.704 Mark.

  • 1925: Der Verein besuchte in diesem Jahre die Fahnenweihen und Sängertreffen in Tetz, Hottorf und Titz.

* Anmerkung des Chronisten: Der genannte Leonard Schiffer taucht im Trauungsbuch von Hottorf im Jahr 1890 nicht als Bräutigam auf, sondern als Trauzeuge der Paares Franz Maintz aus Hasselsweiler und Anna Jülicher aus Hottorf (oo 16.11.1890).  

siehe auch Beitrag: 

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