Geschichte

Die Ortgeschichte von Hottorf, eingebettet im Zeitgeschehen der Region und der Welt

Schulbetrieb endet in Hottorf

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| Volksschule hat ausgedient |

In Hottorf endet 1969 der eigenständige Schulbetrieb.

Die Grundschüler besuchen jetzt die Grundschule in Gevenich.

Maar wird erneut entschlammt

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| Ereignis des Jahres |

Die Schulchronik hält fest: „Das Ereignis des Jahres ist unzweifelhaft die Entschlammung der Maar, die dann hoffentlich eine Zierde des Dorfes wird. Die Kosten werden sich voraussichtlich auf mindestens 30.000 DM belaufen. Der Schlamm wird mit Lastwagen auf Felder befördert und kann endlich mal als Dünger einen nützlichen Dienst erfüllen. Das Aachener Minenräumkommando hat gefährliches Kriegsmaterial (Minen, Karabiner, …) gefunden. Außerdem sind Mauerreste entdeckt worden. Es bleibt noch festzustellen, aus welcher Zeit sie stammen und zu welchem Gebäude sie gehörten.“  

Die Lokalzeitungen berichten:

Die Aussage der ersten Entschlammung seite menschengedenken ist falsch, den schon 1923 wurde die Maar entschlammt, siehe Beitrag: Entschlammung der Maar
Im Anschluss ist der Parkstreifen entlang der Georgstraße und zwar zwischen „Trafohäuschen“ und Straße „An der Maar“ entstanden. Später ist die Maar nochmal für die heutige Fläche des Spielplatzes reduzirt worden..

Erster Besuch der Schule in Gevenich

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| Neue Schulordnung tritt in Kraft |

Am 5. Dezember 1966 wurden die Kinder des neunten Schuljahres aus Hottorf zum ersten Mal mit anderen Kindern aus verschiedenen Dörfern in Gevenich unterrrichtet.  Damit trat eine neue Schulordnung in Kraft, der die Schule zu Hottorf ein Jahr später zum Opfer fiel. 

Quelle: Schiffer

Schülerinnen und Schüler des Ortsteils Hottorf im Jahr 1966 vor dem Schulgebäude in Gevenich

Abgebildet sind:
33: Lehrer Toussaint, Gevenich 
35: Ortsvorsteher Erich von Meer, Hottorf 

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