Marianische Jungfrauen- und Jünglings-Kongregation in Hottorf

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Ab Ende des 19. Jahrhunderts bildeten sich solche Gruppen in zahlreichen Pfarreien als kirchliche, kulturelle und gemeinnützige Vereinigung für schulentlassene und unverheiratete Frauen und Jünglinge. Ziele waren die sittlich-religiöse Unterweisung, das gesellige Beisammensein sowie die Veranstaltung von Theateraufführungen und Wallfahrten. Die religiöse Erziehung in der Vereinigung zeichnet sich durch die Marienverehrung aus.

(aus: Jugend Deutschland! 1918-1945)

So wurde auch in Hottorf am 3. Dezember 1913 in der Amtzeit von Pfarrer Müller jeweils eine Kongregation für „Jungfrauen“ und „Jünglinge“ gestiftet und eingerichtet.

Die  erste Aufnahmen erfolgten am 18. Januar 1914, wo 67 Mitglieder aufgenommen wurden. Weitere Aufnahmen sind wie folgt datiert:

  • 2. Aufnahme am 20.12.1914 von 12 Mitgliedern
  • 3. Aufnahme am 08.12.1916 von 14 Mitgliedern
  • 4. Aufnahme am 24.02.1918 von 14 Mitgliedern bei der Gelegenheit von Excerzitien
  • 5. Aufnahme am 08.12.1919 von 10 Mitgliedern
  • 6. Aufnahme am 08.12.1920 von 3 Mitgliedern
  • 7. Aufnahme am 08.12.1922 von 8 Mitgliedern
  • 8. Aufnahme am 08.12.1923 von 9 Mitgliedern bei der Gelegenheit der Mission

Unter dem späteren Pfarrer Schmitt ruhten die Kongregationsarbeit.

Zeitzeugen sind die nachfolgende Satzungen und Gebetheftchen:

Hottorf sammelt 67 Mark zur Nationalflugspende

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| Hasusammlung als Kriegsvorbereitung |

Die Nationalflugspende war eine nationale Geldsammelaktion, von der Regierung vor dem Ersten Weltkrieg dazu eingerichtet, die Entwicklung der deutschen Flugzeugindustrie voranzutreiben.
Quelle: Wikipedia

Das Kaiserreich führte eine allgemeine Spendenaktion durch, die in Hottorf ein Ergebnis von 67 Mark beitrug.

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