Einsegnung der Feuerwehr Standarte

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| Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr |

Die Löschgruppe Hottorf lässt voller Stolz ihre neue Standarte in einem Festgottesdienst am 12. März 1973 feierlich einsegnen. Auf einer Seite zeigt sie zwei Feuerwehrsymbole und den Wahlspruch einer jeden Wehr „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“.

Die Lokalzeitungen berichten:

Bücherrei des Borromäusvereins und jährliche Bücherausstellung

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| Dank an Maria Philippen |

Nach der Errichtung des Jugendheims ist auch die Büchereie aus der Vikarie dorthin eingezogen. Jeden Sonntag nach der Messe konnten Bücher augeliehen werden. Jedes Jahr in der Adventszeit wurden in einer Buchausstellung zahlreiche neuerscheinungen auf dem Buchmarkt vorgestellt und zum Kauf angeboten.

Der Pfarrbrief von Februar 1973 enthält einen Dank an Maria Philippen:

Seit vielen Jahren hat Fräulein Philippen die Pfarrbücherei des Borromäusvereins treu und gewissenhaft geführt, so daß kaum jemand, es hätte besser machen können. Ihre Kenntnisse auf literarischem Gebiet sowie in der Buchführung und im Rechnungswesen konnte sie bei dieser Arbeit wertvoll nutzen. Besonders aber, war es ihr Eifer, dem guten Schrifttum, Raum und Geltung zu verschaffen, der hier in löblicher Weise erwähnt werden muß. Fähigkeit und vor allem Liebe sind für dieses Ehrenamt erforderlich, für das man nur selten Dank erntet.

Auch die Buchausstellungen, die sie alljährlich vor Weihnachten veranstalte, waren Zeugnis ihres uneigennützigen Fleißes, für die Pfarrgemeinde, aber ein wertvoller, kultureller Gewinn.

Die gesamte Pfarrgemeinde schuldet ihr dafür und für Ihre Mitarbeit im Pfarrgemeinderat, Dank und Anerkennung. 

Pfarre kommt zum Dekanat Linnich

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Die Pfarre St. Georg, die noch zum Dekanat Hasselsweiler gehörte,  zu Hottorf wird dem Dekanat Linnich zugeführt. Damit erfolgt auf Dekanats-Ebene eine räumliche Überdeckung mit der kommunalen Struktur.

Pfr. Joussen aus Tetz wird als Pfarrverwalter eingesetzt

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Pater Dr. Deden kehrt aus Gesundheitsgründen nach Holland zurück. Als Pfarrverwalter wird der Pastor von Tetz, Heinrich Joussen, eingesetzt.

Im ersten Pfarrbrief,  am 21. September 1972, stellt Pfarrer Joussen sich der Gemeinde vor:

Zunächst Euch allen einen ganz herzlichen Gruß von eurem neuen Pfarrverwalter!

Im Auftrag unseres Bischofs schrieb mir der Regionaldekan der Region Düren vor einigen Tagen „Unbeschadet ihre Aufgaben als Pfarrer von Tetz bestelle ich sie gleichzeitig zum Pfarrverweser der Pfarre St. Georg zu Hottorf…“. Da habe ich mir zunächst gedacht: Was soll nun werden? Zwei soweit voneinander entfernt liegende Orte, dazu die Schulen wieder in einem anderen Ort! Aber Ihr wisst auch, daß infolge des enormen Priestermangels es dem Bischof kaum noch möglich ist, in die kleineren Pfarrreien wie bisher einen Priester zu senden.

Nun müssen wir gemeinsam überlegen, was in dieser Situation zu tun ist. Bisher habe ich in Hottorf, viel Gutes und Erfolgsversprechendes gesehen. Das beweist, daß ein guter Wille in der Bevölkerung vorhanden ist. Und nun müssen wir uns gemeinsam bemühen, aus der vorhandenen Notlage das Beste zu machen. Dabei bin ich der Unterstützung der Damen und Herren des Kirchenvorstandes und des Pfarrgemeinderates gewiß. Zwar kann ich im Augenblick kein fertiges Programm für die zukünftige Arbeit in der Fahrer vorliegen, aber allmählich werden wir uns in dieser Situation zurechtfinden.

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