Krieg

Belagerung Jülichs

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| Zeltlager vor der Kirche |

Im Zusammenhang mit der Belagerung Jülichs durch Moritz von Oranien: Zeltlager des holländischen „Commisaris Generals“ Thomas van Stakenbroeck vor unserer Kirche (auf einem Kupferstich von Florentinus Balthasar)

Foto: Schiffer

Anmerkung des Chronisten: Wenn man von einer Genauigkeit der Darstellung ausgehen kann, lässt diese vermuten, dass Hottorf auch an der Südseite (also in Richtung Müntz/Hompesch) bewaldet war, also eben nicht nur in der nördlichen Richtung mit dem Buchholzbuch. Für eine eventuelle Bewaldung an der Südseite des Dorfes existieren jedoch keine Belege.

Überfall und Plünderung

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| Haus Horrich wird geplündert |

Überfall und Plünderung der Ortschaft durch spanisches Kriegsvolk unter Führung des Obristen Fronßbergs. Häuser und Felder wurden niedergebrannt.

Dazu gehört auch der damalige Horrich Hof in der Ortsmitte.  Meinhard von Horrich gefangen, sein Haus ausgeplündert. 

Quelle: Kriesgschäden, welche das Herzogthum Jülich durch Einlagerungen und Durchzüge spanischer und kurkölnischer Truppen in den Jahren 1568 bis 1589 erlitten hat, Mitgeteilt von W. Grafen von Mirbach, Seiten 279 bis 327, aus Zeitschift des Aachener Geschichtsvereins, Jahr ??, aus Stadtbibliothek Aachen ZVNW 52.136.168

Darin heißt es auf Seite 290: „Des spanischen Obristen Fronßbergs Kriegsvolk hat im Jahr 1580 im Dorff Bosselar, Hompesch, Muntz, Hottorff, Raelshoven, wie dan des Graven von Reulr Volk im Jahr 1579 im Dorff Gevenich Glimbach Schaden gethan … 1820 Thaler.

Es wird auch von weiteren Schäden durch die Spanier in den umliegende Dörfen wie. z. B. Tetz, Gevelsdorf im Januar 1586 oder in Lövenich und Katzem im Oktober 1588 berichtet. 

 

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