Dorffest

25 Jahre Dorffest

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| Verleihung des SPD Bürgerpreises |

Zum Jubiläum begann das Dorffest bereits am Freitag Abend mit einer Sommernachtsparty, u.a. mit einer Cocktailbar.

Beim Klompenball am Samstag Abend gewann die Frauengemeinschaft mit Ihren Hottorf Klompen. Bei den Gruppen erlang die Feuerwehr den zweiten Platz. 

Bürgerpreis ehrt Hottorfer Gemeinschaftswerk

Die Verleihung des Bürgerpreises der Linnicher SPD an die Dorfgemeinschaft Hottorf krönte deren beliebtes Dorffest im Silberjubiläumsjahr. „Die SPD Linnich verleiht den Bürgerpreis seit 1993 an Personen, Vereine oder Institutionen, deren ehrenamtliches Engagement sonst nicht immer im Fokus der Öffentlichkeit steht“, sagte die Linnicher Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker in ihrer Eigenschaft als SPD-Ortsvereinsvorsitzende.

Um den gemütlichen Austausch mit den zahlreichen Gästen, darunter auch viele ehemalige Preisträger, nicht „überzustrapazieren“, hatten die Linnicher Genossen auf einen Laudator verzichtet. Weil das Dorffest aber seit 25 Jahren gemeinsam mit allen Ortsvereinen gefeiert wird, war ein kurzer Rückblick angemessen. Bis 1992 feierte die sehr aktive Hottorfer Karnevalsgesellschaft „Holzköpp“ neben dem Karneval jährlich im August ihr „Maarfest“. 1993 trat die KG an den damaligen Ortsvorsteher Konrad Philippen mit dem Anliegen heran, das Fest zukünftig mit allen ortsansässigen Vereinen und Gruppen als Dorffest zu feiern.

Noch im November gründete sich ein Festausschuss unter Leitung von Franz-Heinrich Herkenrath und plante das erste Dorffest für den 7. August 1994. Alle Gruppierungen, so verschieden sie auch sind, ziehen nun seit 25 Jahren an einem Strang, seit 1995 offiziell unter dem Namen „Dorfgemeinschaft Hottorf“. Der Erlös des Festes fließt seit Jahren in gemeinsame Dorfprojekte. Wie Schunck-Zenker betonte, beschränke sich das Engagement des Vereins „schon seit langem nicht mehr nur auf die Durchführung dieses wunderbaren Festes“. Zahlreiche Aktionen und Aktivitäten seien hinzugekommen. Als „besonderes Schmuckstück“ hob die Bürgermeisterin die Maar hervor, die sich dank der Pflege der Gemeinschaft als idyllisches Plätzchen zum Verweilen präsentiert.

Für die erforderliche Sicherheit sorgt die Gemeinschaft etwa durch einen neuen Zaun oder das Entschlammen mittels selbst angeschaffter Springbrunnenpumpe. Im Beisein von Konrad Philippen und dem ersten Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Heinz Hölscher, überreichte Schunck-Zenker dem aktuellen Vorsitzenden Konrad Berger Urkunde und Preisgeld von 300 Euro.

Wir sind Hottorf“

„Was einer nicht schafft, das schaffen viele“, betonte Berger in seinen Dankesworten. 80 bis 100 Personen von insgesamt 300 Einwohnern seien stets am Dorffest beteiligt. Nach dem Verschwinden alter Vereine wie den „Holzköpp“, dem Kirchenchor oder dem Sportverein seien neue aus der Taufe gehoben worden, nämlich die „Pferdefreunde St. Georg“ und der Hottorfer Maiclub. „Wohnt nicht nur in Hottorf, sondern lebt auch hier“, motivierte er zukünftige Neubürger im jetzigen Baugebiet. Als Jubiläumserkennungszeichen dienten Schildchen mit der Aufschrift „Wir sind Hottorf“, eine Idee der Hottorfer Kindergruppe, die mit schwungvollen Tänzen begeisterte.

In diesem Zusammenhang dankte Berger den Kinder- und Jugendbetreuerinnen Kerstin Rappselbach, in deren Fußstapfen zukünftig Dagmar Timmermann tritt, und der „unermüdlichen“ Nicole Cormann. Mit Blumensträußen oder Weinflaschen zollte Berger auch den Mitbegründern Arndt Franken (in Abwesenheit), Annemie Hohnert, Brigitte Hessling und Dierk Schumacher seinen Respekt.

Nach der Verleihung wurde zünftig weitergefeiert. Die vielen Kinder amüsierten sich beim Bingo, Basketball oder auf der Hüpfburg, mit Schaumkusswurfmaschine, Riesenseifenblasen, Schwammwerfen und dem Basteln von „Papierkreationen“.

Erster Preisträger des Bürgerpreises war übrigens 1993 Josef Kops, Gründer des Linnicher Heimatmuseums.

Aufgrund der großen Anstrengungen für Auf- und Abbau sowie Durchführung des Dorffestes hatte die Dorfgemeinschaft im März 2018 zum Helferfest nach Müntz eingeladen.

Zehntes Dorffest

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| Mit Feuerwerk|

Die Dorfgemeinschaft feiert das 10-jährige Jubiläum des Dorfestes an drei Tagen.

Die Jülicher Zeitung berichtet:

Jubiläumsfest mit Folklore-Flair

Hottorf (an-o/ron) – Das traditionelle Fest der Hottorfer Dorfgemeinschaft fand jetzt bereits zum 10. Mal statt. Das war natürlich ein Grund, sich etwas Besonderes einfallen zu lassen.

So war das Fest diesmal nicht nur zwei, sondern gleich drei Tage lang und begann schon am Freitag mit einer Jugenddisco. Ferner gab es natürlich die traditionellen Zutaten, die das Fest der Hottorfer Dorfgemeinschaft, einem Zusammenschluss der örtlichen Vereine, ausmachen: Gottesdienst unter freiem Himmel, Livemusik, einen geselligen Samstagabend (diesmal unter bayerischem Rautenmuster), den Frühschoppen am Sonntagmorgen und das anschließende zwanglose Beisammensein.

Als besonderes Schmankerl zum Jubiläum erstrahlte der Himmel über dem Ort am Samstag bei einem großen Feuerwerk. Rund 30 Helfer waren um den Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft Heinz Hölscher am Werk, aus dem Wochenende eine Zeit zu machen, an die sich so mancher gern erinnern mag.

Um die Kinder kümmert sich innerhalb der Dorfgemeinschaft eine eigene Gruppe. Diese hatte neben einem Spieletag in diesem Jahr vieles zum Thema „Indianer“ für die Kleinen vorbereitet. So hatten die Verantwortlichen ein Indianerdorf aufgebaut, einen Totempfahl errichtet und die Möglichkeiten zum Goldwaschen geschaffen. Schminken und das Basteln von Federschmuck durfte natürlich keinesfalls fehlen. Als besonderes Highlight besuchte ein richtiger Indianer vom Stamm der Lakota mit seiner Familie die Kinder und erklärte die traditionellen Gebräuche und Kleider seines Stammes. Zudem gabs für die Kleinen auch Kasperletheater von einer eigens dafür im Ort gegründeten Gruppe.

Aachener Zeitung vom 06.08.2003

Erstes Dorffest der Dorfgemeinschaft

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| Auf dem alten Schulhof |

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Die ersten drei Dorffeste 1994 bis 1996 fanden am Schützenheim an der Heerbahn statt, bis dann 1997 das erste Dorffest auf dem Dorfplatz an der Maar ausgerichtet wurde. 

Im Jahr 1996 (oder schon früher?) wurde Heinz-Paul Hölscher Vorsitzende der Dorfgemeinschaft. 

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