Geschichte

Die Ortgeschichte von Hottorf, eingebettet im Zeitgeschehen der Region und der Welt

Gründungsjahr der Pfarrei

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| Hottorf wird erstmals eigenständige Pfarre |

Bischof Marc Antoine Berdolet erhebt 1804 die Filiale Hottorf zur Pfarre im Kanton Jülich, die bis dahin Filialort von Boslar war. 

 

 

Peter Gerhard Schiffer wird erster Pfarrer in Hottorf

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Peter Gerhard Schiffer wird 1803 Priester in Hottorf und mit der Erhebung der Pfarre im darauffolgenden Jahr erster Pfarrer in Hottorf.

Er konnte erst im Jahr 1804 das Pfarrhaus beziehen, da sich bis dahin Rektor Heinrich Erdmann weigerte, dasselbe zu räumen.

Mit Wirkung zum 22.04.1817 wurde Peter Gerhard Schiffer nach Boslar versetzt. Hottorf war mittlerweile seit 1808 wieder unselbstständig und Annexkirche von Müntz.

Der Beginn des Bistum Aachens

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| Berdolet wird erster Bischof |

Das erstmalige Bistum Aachen wurde auf Betreiben Napoleons 1802 geschaffen. Grundlage dafür war das zwischen Napoleon Bonaparte und Papst Pius VII. geschlossenen Konkordat (Staatskirchenvertrag) von 1801. Das neue Bistum sollte Heimat für die ca. 650.000 Katholiken der beiden neu geschaffenen Departements Rur und Rhein-Mosel werden. 

Erster Bischof wurde Marc Antoine Berdolet, am 13. September 1740 im elsäßischen Rougemont geboren. Am 9. Mai 1802 ernannte Napoleon ihn zum Bischof der neuen Diözese, am 25. Juli wurde Berdolet im Aachener Dom inthronisiert. Aber schon sieben Jahre später, am 13. August 1809, starb er in Aachen.

Hasselsweiler und Tetz kommen zur Marie Hottorf

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| Französische Verwaltungsstrukturen |

Die Bürgermeistereien Hasselsweiler und Tetz werden zur Mairie (Bürgermeisterei) Hottorf vereinigt.

Hottorf ist der Hauptort der gleichnamigen ausgedehnten Bürgermeisterei. Letztere zählt über 3500 Seelen und enthält außer Hottorf die Kirchdörfer Tetz, Boslar, Müntz, Hasselsweiler, Gevelsdorf und die Dörfer Ralshoven und Hompesch. Früher war nicht Hottorf, sondern Boslar der leitende Ort dieser Gegend.

Die bevorzugte Stellung, Hauptort einer großen Bürgermeisterei zu sein, hat Hottorf erst unter der Preußischen Regierung nach den Befreiungskriegen erhalten. Das Dorf zählt gegen 500 katholische Einwohner. 

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