Geschichte

Die Ortgeschichte von Hottorf, eingebettet im Zeitgeschehen der Region und der Welt

Gefährliche Kreuzung an der Heerbahn

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| Bau der A44 bringt Entlastung |

1975 wird der Autobahnabschnitt der A44 zwischen der Anschlussstelle Jülich‑Ost (Mersch) und dem  Autobahndreieck Jackerath für den Verkehr freigegeben. Schon vorher wird die L366 vom Abzweig zwischen Hottorf und Gevenich in Richtung Autobahn bzw. Jülich fertigstellt. Damit fliesst der Verkehr zwischen Erkelenz und Jülich nicht mehr von Hottorf über Müntz und Mersch nach Jülich.

Kommend vom Sportplatz aus Richtung Müntz haben sich trotz der STOP-Straßen Regelung viele Unfälle auf dem abschüssigen Stück in die Kreuzungseinfahrt ereignet. Das war viele Jahre ein Einsatzschwerpunkt mit mehren Schwerverletzten und Toten für die Feuerwehr. Hier wurde in der Zwischenzeit auch eine Notrufsäule installiert.

40-jähriges Bestehen der Feuerwehr Hottorf

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| Festkommers im Festzelt |

Bei dem 40-jährigen Stiftungsfest der Feuerwehr Hottorf kann Pfarrer Joussen von seinem Steckenpferd, den geschichtlichen Nachforschungen zum Jülicher Land, beitragen.

So berichten die Jülicher Nachrichten am 29. April 1975:

„Eindrucksvoll war die Rede von Pfarrer Joussen, der die geschichtliche Entwicklung der Gemeinde Hottorf aus den frühesten Anfängen bis hin zur kommunalen Neugliederung, beleuchtete. Aus Aufzeichnungen alter Pfarrbücher, kaiserlichen Edikten und Gerichtsakten zeichnete er das Bild einer aktiven Dorfgemeinschaft, deren Ursprung weit in das Mittelalter hineinreicht.“

Das Manuskipt für die Rede befindet sich im Pfarrachiv und kann hier angesehen werden.

Jugendheim in Pfarrheim umbenannt

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| Haus und Benutzungsordnung erlassen |

Das 1970 erbaute Jugendheim wird von vielen Gruppen  der Pfarrgemeinde genutzt (z.B. Frauengemeinschaft, Messdiener, Caritas). Neben der Nutzung durch die Jugendlichen finden hier untern anderem auch Seniorennachmittage, verschiedene Kurse, Versammlungen und Ausstellungen statt. Daher wird die Räumlichkeit zunehmend als Pfarrheim bezeichnet.

Eine als sinnvoll bezeichnete Nutzung durch die Jugend war von Anfang an Diskussionsgegenstand in der Pfarrgemeinde. Im August 1972 wird der erste Benutzungsplan aufgestellt.

Im Oktober schreibt Pfarrer Joussen dazu im Pfarrbrief: „Kirchenvorstand und Pfarrrgemeinderat haben eingehend über eine sinnvolle Nutzung des Jugendheimes beraten. Das Jugendheim steht  allen Jugendlichen zu Spiel und sonstiger Freizeitgestaltung offen. Eine sinnvolle Freizetbeschäftigung der Jugendlichen ist gerade heute besonders wünschenswert. Erfahrungsgemäß ist jedoch ein Zusammensein von Jungen und Mädchen  ohne verantwortliche Aufsicht durch eine dazu beifähigte Person geradezu unmöglich. Die-jenigen, die das nicht wahrhaben wollen, mußten bisher stets bittere Enttäuschungen erleben. Übrigens maehen die kommunalen Behörden ihre Unterstützugen und Beihilfen für das Jugenheim von
der Gewährung einer strikten Hausordnung abhängig. Allen Jugendlichen, die bei Spiel und Vergnügen auch den Ordnungssinn bewahren, steht das Jugendheim offen.  Verhaltet Euch s0 wie in der eigenen Wohnung daheim!“

Im Januar 1973 sieht der Nutzungsplan wie folgt aus:
Montag: Putztag
Dienstag: von 16-18 Uhr für  Kinder unter Aufsicht von Frauen und Müttern; von 18 – 21 Uhr für Juegendliche ab  12 Jahre (Spiel u. Tischtennis)
Mittwoch: am ersten Mittwoch im Monat für den Frauen- und Mütterverein
Donnerstag: von 16 – 21 Uhr für Tischtennisspieler
Freitag: Jugendseminar
Samstag: Geschlossen
Sonntag: an zwei Sonntagen im Monat ist von 16 – 21 Uhr Tanz für die Jugend

Immer wieder werden Beschädigungen nach Jugendveranstaltungen und Belästigungen von auswärtigen Besuchern festgestellt. Pfarrer Joussen bitte die Gemeinde im Juni Pfarrbrief 1978 um Aufmerksamkeit zu dem Thema und erwartet, dass sich die Probleme in der Jugendarbeit mit einem hauptamtlichen Pastoralrefenten zukünftig besser lösen lassen.

Im November 1979 wird die Nutzung als Discothek-Raum nach erneuten Schäden endgültig untersagt. Im Pfarrbrief heisst es: „… Dei Verhaltensweise des einzelnen in der Masse scheint anders zu sein als zu Hause. … Die Glasscheibe in der Tür zum Saal wurde zertrümmert, sanitäre Anlagen unbenutzbar gemacht, die Küchentür stark beschädigt, 15 Stühle demoliert…“       

Adventsfeier für die Senioren

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| Pfarrgemeinderat und Frauen- und Müttergemeinschaft laden ein |

Die neuen Räumlichkeiten des Jugendheims werden für eine jährliche Seniorenfeier genutzt.

Die Lokalzeitung nimmt das vierte Treffen als Anlass für einen Bericht:

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