In memoriam Heinz Paul Hölscher

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Nachruf der Feuerwehr Linnich:

Nachruf der Stadt Linnich:

Heinz Hölscher war von 1995 (?) bis 2008 Vorsitzender der Dorfgemeinschaft und hat sich für deren Belange tatkräftig eingesetzt.

Siehe auch:

 

25 Jahre Dorffest

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| Verleihung des SPD Bürgerpreises |

Zum Jubiläum begann das Dorffest bereits am Freitag Abend mit einer Sommernachtsparty, u.a. mit einer Cocktailbar.

Beim Klompenball am Samstag Abend gewann die Frauengemeinschaft mit Ihren Hottorf Klompen. Bei den Gruppen erlang die Feuerwehr den zweiten Platz. 

Bürgerpreis ehrt Hottorfer Gemeinschaftswerk

Die Verleihung des Bürgerpreises der Linnicher SPD an die Dorfgemeinschaft Hottorf krönte deren beliebtes Dorffest im Silberjubiläumsjahr. „Die SPD Linnich verleiht den Bürgerpreis seit 1993 an Personen, Vereine oder Institutionen, deren ehrenamtliches Engagement sonst nicht immer im Fokus der Öffentlichkeit steht“, sagte die Linnicher Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker in ihrer Eigenschaft als SPD-Ortsvereinsvorsitzende.

Um den gemütlichen Austausch mit den zahlreichen Gästen, darunter auch viele ehemalige Preisträger, nicht „überzustrapazieren“, hatten die Linnicher Genossen auf einen Laudator verzichtet. Weil das Dorffest aber seit 25 Jahren gemeinsam mit allen Ortsvereinen gefeiert wird, war ein kurzer Rückblick angemessen. Bis 1992 feierte die sehr aktive Hottorfer Karnevalsgesellschaft „Holzköpp“ neben dem Karneval jährlich im August ihr „Maarfest“. 1993 trat die KG an den damaligen Ortsvorsteher Konrad Philippen mit dem Anliegen heran, das Fest zukünftig mit allen ortsansässigen Vereinen und Gruppen als Dorffest zu feiern.

Noch im November gründete sich ein Festausschuss unter Leitung von Franz-Heinrich Herkenrath und plante das erste Dorffest für den 7. August 1994. Alle Gruppierungen, so verschieden sie auch sind, ziehen nun seit 25 Jahren an einem Strang, seit 1995 offiziell unter dem Namen „Dorfgemeinschaft Hottorf“. Der Erlös des Festes fließt seit Jahren in gemeinsame Dorfprojekte. Wie Schunck-Zenker betonte, beschränke sich das Engagement des Vereins „schon seit langem nicht mehr nur auf die Durchführung dieses wunderbaren Festes“. Zahlreiche Aktionen und Aktivitäten seien hinzugekommen. Als „besonderes Schmuckstück“ hob die Bürgermeisterin die Maar hervor, die sich dank der Pflege der Gemeinschaft als idyllisches Plätzchen zum Verweilen präsentiert.

Für die erforderliche Sicherheit sorgt die Gemeinschaft etwa durch einen neuen Zaun oder das Entschlammen mittels selbst angeschaffter Springbrunnenpumpe. Im Beisein von Konrad Philippen und dem ersten Vorsitzenden der Dorfgemeinschaft, Heinz Hölscher, überreichte Schunck-Zenker dem aktuellen Vorsitzenden Konrad Berger Urkunde und Preisgeld von 300 Euro.

Wir sind Hottorf“

„Was einer nicht schafft, das schaffen viele“, betonte Berger in seinen Dankesworten. 80 bis 100 Personen von insgesamt 300 Einwohnern seien stets am Dorffest beteiligt. Nach dem Verschwinden alter Vereine wie den „Holzköpp“, dem Kirchenchor oder dem Sportverein seien neue aus der Taufe gehoben worden, nämlich die „Pferdefreunde St. Georg“ und der Hottorfer Maiclub. „Wohnt nicht nur in Hottorf, sondern lebt auch hier“, motivierte er zukünftige Neubürger im jetzigen Baugebiet. Als Jubiläumserkennungszeichen dienten Schildchen mit der Aufschrift „Wir sind Hottorf“, eine Idee der Hottorfer Kindergruppe, die mit schwungvollen Tänzen begeisterte.

In diesem Zusammenhang dankte Berger den Kinder- und Jugendbetreuerinnen Kerstin Rappselbach, in deren Fußstapfen zukünftig Dagmar Timmermann tritt, und der „unermüdlichen“ Nicole Cormann. Mit Blumensträußen oder Weinflaschen zollte Berger auch den Mitbegründern Arndt Franken (in Abwesenheit), Annemie Hohnert, Brigitte Hessling und Dierk Schumacher seinen Respekt.

Nach der Verleihung wurde zünftig weitergefeiert. Die vielen Kinder amüsierten sich beim Bingo, Basketball oder auf der Hüpfburg, mit Schaumkusswurfmaschine, Riesenseifenblasen, Schwammwerfen und dem Basteln von „Papierkreationen“.

Erster Preisträger des Bürgerpreises war übrigens 1993 Josef Kops, Gründer des Linnicher Heimatmuseums.

Aufgrund der großen Anstrengungen für Auf- und Abbau sowie Durchführung des Dorffestes hatte die Dorfgemeinschaft im März 2018 zum Helferfest nach Müntz eingeladen.

Geldautomat gesprengt

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| Explosion in der Nacht |

Die Lokalzeitung berichtet: 

Explosion in der Nacht: Geldautomat in Linnich gesprengt

Dass das kleine Dorf Hottorf mit seinen 365 Einwohnern in einem Atemzug mit dem FC Bayern München in den Nachrichten genannt wird, dürfte wohl in die Annalen eingehen.

Die Radiomeldung vom Donnerstagmorgen geht auf das Konto von drei unbekannten Tätern, die in der Nacht den Geldautomaten in der Filiale der Raiffeisenbank Erkelenz in die Luft sprengten.

Frühaufsteher wurden dadurch direkt informiert, was sich in der kleinen Bankfiliale „An der Maar“ zugetragen hatte. Einige wenige andere waren allerdings schon in der Früh gegen 3.20 Uhr aus dem Schlaf gerissen worden. „Es gab einen sehr lauten Knall, ich habe zuerst gedacht, bei uns im Hause sei etwas explodiert“, berichtete eine Anwohnerin. Nach wenigen Sekunden sei dann großer Lärm, verursacht durch ein Auto, zu hören gewesen.

Am Gebäude der Bank entstanden durch die Explosion Schäden. Foto: Ralf Roeger, Aachener Nachrichten
Am Gebäude der Bank entstanden durch die Explosion Schäden. Foto: Ralf Roeger, Aachener Nachrichten

Ein anderer Anwohner berichtete später der Polizei, dass er unmittelbar nach der Explosion noch drei dunkel gekleidete Männer habe fortlaufen sehen. Sie sollen in eine schwere schwarze Limousine gestiegen und mit hohem Tempo in entgegengesetzter Richtung der an die Filiale angrenzenden Einbahnstraße davon gefahren sein. Auch wenn die sofort über Notruf alarmierte Polizei eine Fahndung einleitete und einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera einsetzte, konnten die Täter unerkannt entkommen.

Da die Bankräuber die Hottorfer Georgstraße in die falsche Richtung befuhren, werden sie auf kürzestem Weg die Autobahnauffahrt Mersch der A44 in Richtung Aachen benutzt haben.

Der Vorraum der Bankfiliale wurde durch die Sprengung total zerstört, Deckenteile stürzten in den Vorraum, Fenster und die Eingangstür wurden herausgesprengt, ein vor der Bank geparktes Auto wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Am Morgen nahm die Spurensicherung ihre Arbeit auf, bis zu ihrem Eintreffen war der Vorplatz gesperrt, schnell hatte sich das Ereignis im Dorf rundgesprochen, Schaulustige nahmen den Ort in Augenschein.

„Jetzt ist mein ganzes Geld weg“, scherzte ein Bewohner gegenüber einem Polizeibeamten. Ob ein gemeldeter Brand eines größeren Behältnisses an der B56 in der Nähe von Freialdenhoven mit dem Überfall in Hottorf in Zusammenhang steht, müsse sich noch zeigen, hieß es bei der Polizei in Düren. Sie bittet weitere Zeugen, die vielleicht vor oder nach der Sprengung Beobachtungen gemacht haben, sich unter 02421-9490 zu melden.

Unterschiedliche Tätergruppen
Die Sprengattacken auf Geldautomaten gehen damit unvermindert weiter. Nach Angaben des Landeskriminalamtes war die Sprengung in Hottorf bereits der 41. Fall im Jahr 2016 und der zweite in der laufenden Woche in Nordrhein-Westfalen. Hinter den nicht abreißenden Sprengungen steckten unterschiedliche Täter und auch unterschiedliche Tätergruppen. Das LKA verweist dabei auf eine moldawische Tätergruppe, die die Polizei Hamm ermittelte, auf eine Tätergruppe am Niederrhein, der 13 Sprengattacken zur Last gelegt werden, sowie auf Festnahmen in Essen im laufenden Jahr.

Die Fahnder gehen bereits seit längerem davon aus, dass Tätergruppen auch aus den Niederlanden heraus operieren und Automaten in NRW sprengen.

25-jähriges Priesterjubiläum Pfarrer Philippen

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| Dank für Wirken und Ausdauer |

Erinnerung an das Silberne Priesterjubiläum von Heinz Philippen am 11. Juli 2011

Die Jülicher Nachrichten berichten von der Fest- und Dankmesse zum 25-jährigen Ortsjubiläum in Boslar und Hottorf:

„Danke für dieses Geschenk und Danke an alle, die mit mir und für mich beten und so mein Priestersein stützen“, sagte Pfarrer Heinz Philippen anlässlich der Messfeier zu seinem silbernen Ortsjubiläum.

Foto Kròl - Jülicher Nachrichten

1961 in Gevenich geboren, absolvierte der Geistliche sein Abitur im Haus Overbach und begann kurz darauf sein Studium der Theologie und Philosophie in Bonn und Regensburg. 1985 wurde er in Übach-Palenberg zum Diakon geweiht und empfing ein Jahr später in Aachen die Priesterweihe. Bis 1990 war er als Kaplan in St. Bonifatius Düren tätig und kam am 15. Oktober 1990 nach Boslar. Gleichzeitig übernahm er auch die Pfarre in Hottorf. 1999 kam noch Tetz hinzu, 2008 Floßdorf und Glimbach und seit 2010 ist er Leiter der GdG Aldenhoven/Linnich.

Sein Ortsjubiläum wollten die Hottorfer und Boslarer Christen nicht unbeachtet verstreichen lassen und feierten mit ihrem Pastor eine Fest- und Dankmesse. Herzlich hieß Josef Lieven, stellvertretender Kirchenvorstandsvorsitzender der Pfarrei St. Georg Hottorf, die Gläubigen in der Pfarrkirche St. Gereon willkommen. Er ging kurz auf die Geschichte der beiden Pfarren ein und auf die Bedeutung, die ein Dorfpfarrer einst hatte. Vieles, so sagte er, habe sich geändert, doch Pfarrer Philippen habe sich viele Eigenschaften eines Ortspfarrers bewahrt. „Du bist immer noch präsent. Wir danken für deine Ausdauer, deinen Einsatz und dein Wirken vor Ort. Die Freude und der Dank sollen an erster Stelle stehen“, schloss er seine kurzen Ausführungen.

Auf die Eucharistie, die Gottes Sohn durch seine Menschwerdung und seinen Tod am Kreuz schenkte, ging der Jubilar in seiner Predigt ein. „Das Geheimnis der Eucharistie ist ein Geschenk, ein Schatz des Glaubens, dem wir uns mit Ehrfurcht zuwenden müssen“, erklärte er und ergänzte noch: „Die Eucharistie ist die Brücke zwischen damals und heute“.

Im Anschluss an die Festmesse, die der Kirchenchor Boslar gestaltete, sprach Gerd Langenberg vom Kirchenvorstand Boslar noch ein Dankwort und lud alle Gottesdienstbesucher zu einem Umtrunk ins Pfarrheim ein.

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