Prozession

Letzte Fronleichnamsprozession

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Die in katholischen Gegenden üblichen Fronleichnamsprozession findet in Hottorf zuletzt im Jahr xxxx statt.

Seitdem die Pfarrer mehrere Pfarren leiten, wird die Prozession immer wieder auch von Vertretern wie den Patres aus Overbach durchgeführt. Seit den 1980 Jahren findet die Prozession am Nachmittag oder erst am Sonntag nach Fronleichnam statt.

Aus dem Pfarrbrief 1985 ist die Aufstellung der Prozession und der Weg ersichtlich:

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Bittprozessionen vor Himmelfahrt

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| Bittage |

Im Jahr 1993 erstellt das Bistum Aachen eine Dokumentation der in den Pfarren durchgeführten Prozessezionen.

In Hottorf gehören die im Rheinland üblichen Bittprozessionen auch dazu. Bittgänge sind ein jahrhunderte altes geschätztes Zeichen, den Glauben an Gott, an die Macht des vertrauenden Gebets und die helfende Fürsprache der Heiligen zu bekunden.

Aus Augenblick mal!: Traditionell sind die drei Tage vor Christi Himmelfahrt sogenannte „Bitttage“. Bereits im 4. Jahrhundert wurden sie in der Kirche eingeführt. Bis heute haben sich die daraus entstandenen Bitt- bzw. Flurprozessionen auch in NRW erhalten.

Die Pfarrgemeinde beschreibt die Prozessionswege wie folgt:
1. Tag: Fasanenstraße  weiter Richtung Kofferen bis ans Kreuz rechts ab Privatweg Lübbers bis an die Maar Georgstr. zurück zur Kirche
2. Tag: Georgstraße – an der Maar – Bergstraße, Heerbahn zurück zur Kirche
3. Tag: Vorbei an Gut Schmitz Richtung Hompesch 10 Minuten auf diesem Weg, dann Umkehr auf demselben Weg zurück zur Kirche

Bis zum Jahr 20xx gehen die Bittprozessionen an allen drei Tagen. Mangels Teilnehmer findet die Flurprozession nur noch am Montag statt. Sie geht entlang der beiden ersten „Fussfall“-Stationen (hin- und zurück). 

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Fronleichnamsprozession

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Die jährliche Fronleichnamprozession führt durch den geschmückten Ort zu den Segensaltären:

  • bei Lübbers
  • an der Kapelle ich Richtung Lövenich
  • am Bildstock „Cöllesch Heiligenhäuschen“ oder später an der Herz Jesu Kapelle
  • an der (alten) Schule

1955-06-09 Fronleichnamsprozession bei Lübbers
1955-06-09 Fronleichnamsprozession bei Lübbers

Testament von Theodor Noethlings

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| Ursprung der Karfreitagsprozession |

Auf das Testament des Theodor Noethlings (Jülich, den 16. Februar 1859) ist wohl der Ursprung der Karfreitagsprozession zurückzuführen. Hier ein Ausschnitt aus der Urkunde:

„Ich vermache den Armen der Gemeinde Hottorf aus der von mir angekauften Parzelle 200 auf dem Müntzerbusch einen Morgen längsseitig neben der Parzelle Nr. 199 gelegen. Dieser Morgen soll verpachtet und der jährliche Pachtpreis alljährlich am Karfreitage unter die besagten Armen von der Armenverwaltung verteilt werden. … Das noch übrig bleibende Viertel von diesem Morgen soll der zeitige Lehrer zu Hottorf erhalten. Für die jährliche Pacht dieses Viertels ist derselbe verpflichtet, am Karfreitage des Nachmittags mit den Schulkindern die sogenannten sieben Fussfälle um das Dorf zu gehen oder bei schlechtem Wetter eine Stunde in der Kirche den Rosenkranz und sonst auf das bittere Leid unseres Erlösers abzubeten.“

Foto aus dem Urkundenbuch im Pfarrachiv:

Beschreibung zur Abfolge der Prozession wohl aus einem Plan für den Chor:
(vermutlich aus den 1980er Jahren) 

 

 

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