Konrad Müller grueßt mit Zeppelin

Logo Hottorf ohne Schrift

| Luftfahrtpionier mit Hottorfer Wurzeln |

Im Jahre 1883 wurde in Düsseldorf Konrad Müller geboren. Ein Jahr später war er in Hottorf, denn dort wurde er von Verwandten großgezogen. Er besuchte auch hier die Schule, um anschließend als Mechaniker zu arbeiten. Nach umfangreichen Studien im In – und Ausland wurde er an die Zeppelinwerft nach Friedrichshafen gerufen, um dann im Jahre 1909 als technicher Führer des „Z2“ (Zeppelia 2) die ersten Kölner Luftmanöver mitzumachen.

Man schrieb den 20. November 1909. Gegen 10 Uhr traffen die ersten Nachrichten in Jülich ein, daß der “ Z2″ in Köln aufgestiegen sei, um eine Erprobungsfahrt nach Aachen zu machen. Diese war im Jahre 1909 eine Sensationsmeldung und der ganze Kreis Jülich stand Kopf, mußte doch der Zeppelin über Jülich fliegen. Aber die Enttäuschung war groß, denn um 12 Uhr erreichte der Zeppelin Aachen, ohne daß irgendein Rurländer denselben gesehen hatte. Aber der technische Führer Konrad Müller hatte scinen Heimatkreis nicht vergessen, denn plötzlich tauchte der Riese über Jülich auf und als sich die
Spitze des Zeppelins senkte, glaubten alle Leute, er
würde auf dem Artillerie-Fahrplatz landen. Aber er
landete nicht, sondern Konrad Müller machte elnen Abstecher nach Hottorf, wobei er den Zeppelin, zum Gruße an sein Heimatdorf, sich neigen ließ. Erst dann flog er nach Köln zurück. (Wäre Konrad Müller nicht gewegesen, hätte Hottorf und der Kreis Jülich den Zeppelin nie gesehen und wäre damit um eine Sensation ärmer gewesen. )

Quelle: Schiffer

Im (abgebaggerten) Ort Langweiler bei Aldenhoven hat der der Luftfahrtpionier und Zeppelinkonstrukteur Konrad Müller (1883–1968) länger gelebt haben. Er überflog Langweiler auch im März 1936 per Zeppelin. Das heutige „Neu-Langweiler“ in Kinzweiler ehrt ihn mit einer Konrad-Müller-Straße.

Nach oben scrollen