Bau des Vikariehauses

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Das sogenannte „Vikariehaus“ wird um die Jahrhundertwende gebaut. Heute trägt es die Hausnummer 13 in der Georgstraße (Familie Blau).

Die Baukosten betragen 2.200 Thaler, die ebenso wie die Kosten für die Orgel in Höhe von 2.100 Thalern durch freiwillige Spenden finanziert werden.

Laut Rur-Blumen „Während des Zeitraumes von 1848-1861 im Kreise Jülich ausgeführten kirchlichen Bauten“ ist dort das Vikarigebäude aufgeführt.

Als das Haus nicht mehr von den Vikaren bewohnt wurde, vermietete der Kirchenvorstand dieses Haus.

Bis zum Bau eines Jugendheimes im Jahre 1972 war in dem Vikariegebäude die Bücherei untergebracht.

Siehe auch Beitrag:

 

Zur Währungsangabe in Thaler:

Der T(h)aler ist eine alte Silbermünze bzw. Währungseinheit in vielen deutschen Staaten.Der Taler entstand im 16. Jahrhundert aus den sogenannten „Guldengroschen“ (u. a. Joachimstaler) und verbreitete sich danach im ganzen Heiligen Römischen Reich und darüber hinaus. Er blieb in Deutschland – zuletzt als Vereinstaler – bis zur Reichswährungsreform nach 1871 in Gebrauch und wurde erst 1907/1908 endgültig aus dem Zahlungsverkehr genommen, als die Mark alleinige Währung wurde.

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