Hottorf wird Stadtteil von Linnich
5. Januar 1972

Mit der kommunalen Neugliederung verliert die Gemeinde Hottorf ihre Eigenständigkeit. Das Dorf Hottorf ist nun ein Stadtteil von Linnich.
Ortsgeschichte im Spiegel der Zeit
Ortsgeschichte im Spiegel der Zeit
Mit der kommunalen Neugliederung verliert die Gemeinde Hottorf ihre Eigenständigkeit. Das Dorf Hottorf ist nun ein Stadtteil von Linnich.
Am 01. April 1936 wurden die Gemeinden Boslar, Gevenich, Glimbach, Hottorf, Körrenzig und Tetz zum Amt Körrenzig zusammengefasst. Die Bürgermeisterei Hottorf war zwischenzeitlich aufgelöst worden.
Durch den Pariser Frieden vom 30. Mai 1814 wird die Bürgermeisterei Hottorf wieder von Frankreich abgetrennt und fiel nach dem endgültigen Friedenschluss zu Wien (Wiener Kongress) vom 5. April 1815 der Krone Preußens zu.
Die Bürgermeistereien Hasselsweiler und Tetz werden zur Mairie (Bürgermeisterei) Hottorf vereinigt.
Hottorf ist der Hauptort der gleichnamigen ausgedehnten Bürgermeisterei. Letztere zählt über 3500 Seelen und enthält außer Hottorf die Kirchdörfer Tetz, Boslar, Müntz, Hasselsweiler, Gevelsdorf und die Dörfer Ralshoven und Hompesch. Früher war nicht Hottorf, sondern Boslar der leitende Ort dieser Gegend.
Die bevorzugte Stellung, Hauptort einer großen Bürgermeisterei zu sein, hat Hottorf erst unter der Preußischen Regierung nach den Befreiungskriegen erhalten. Das Dorf zählt gegen 500 katholische Einwohner.
Quelle: tbd, Kapitel Bürgermeisterei Hottorf, S. 185
Aus der Gemeinde Hottorf wurde eine „Marie Hottorf“ (Bürgermeisterei Hottorf) und damit ein integrierter Bestandteil der französischen Republik.
Erster Bürgermeister wurde Ferdinand Wilhelm von Oidtmann.