Joussen

In Memoriam Heinrich Joussen

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| Ehrendechant stirbt mit fast 94 Jahren |

Nachruf zum Tod von Ehrendechant Joussen in Jülicher Woche

Die Aachener Nachrichten berichten am 9. Januar 2015:

Ehrendechant aus Tetz stirbt mit fast 94 Jahren
Trauer herrscht in Linnich um Ehrendechant Heinrich Joussen, der bereits am 6. Januar gestorben ist, kurz vor Vollendung seines 94. Lebensjahres.

Zuletzt hatte der Seelsorger beim Andreasmarkt-Empfang Bürgermeister Wolfgang Witkopp mit einem Fernglas für Durchblick und Weitsicht beschenkt, nachdem er Anfang Juni mit einer Dankandacht in St. Lambertus Tetz sein goldenes Ortsjubiläum begangen hatte, 50 Jahre nach Einführung als Pfarrer.

Am 20. Dezember 1947 war Joussen vom Aachener Weihbischof Johannes Joseph van der Velden zum Priester geweiht worden. Aus Anlass seines 65-jährigen Priesterjubiläums eilte der Aachener Weihbischof Karl Borsch 2012 zum Festgottesdienst nach Tetz und würdigte den Jubilar.

Der „eiserne Heinrich“ im Kirchendienst wurde am 26. Januar 1921 in Mausbach geboren, wuchs in Echtz auf und besuchte in Düren das Gymnasium. Schon früh wollte er Priester werden und nahm nach dem Abitur ein Studium in Bonn auf, bevor er zu Arbeits- und Militärdienst eingezogen wurde. Erst 1945 konnte er seiner Berufung wieder folgen.

1964 übernahm er die Pfarre St. Lambertus Tetz und wirkte 17 Jahre lang als Dechant des Dekanates Linnich, bevor er als Ehrendechant 1999 offiziell in Ruhestand trat, Stadt und der Ortschaft Tetz aber weiter verbunden blieb.

Ehrendechant Joussen geht in den Ruhestand

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| Pfarrverbund Boslar - Hottorf - Tetz entsteht |

Nach 35 Jahren im Dekanat Linnich geht Ehrendechant Heinrich Joussen zum 1. Oktober 1999 in den wohlverdienten Ruhestand.

Bericht dazu im Pfarrbrief:

40-jähriges Bestehen der Feuerwehr Hottorf

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| Festkommers im Festzelt |

Bei dem 40-jährigen Stiftungsfest der Feuerwehr Hottorf kann Pfarrer Joussen von seinem Steckenpferd, den geschichtlichen Nachforschungen zum Jülicher Land, beitragen.

So berichten die Jülicher Nachrichten am 29. April 1975:

„Eindrucksvoll war die Rede von Pfarrer Joussen, der die geschichtliche Entwicklung der Gemeinde Hottorf aus den frühesten Anfängen bis hin zur kommunalen Neugliederung, beleuchtete. Aus Aufzeichnungen alter Pfarrbücher, kaiserlichen Edikten und Gerichtsakten zeichnete er das Bild einer aktiven Dorfgemeinschaft, deren Ursprung weit in das Mittelalter hineinreicht.“

Das Manuskipt für die Rede befindet sich im Pfarrachiv und kann hier angesehen werden.

Einsegnung der Leichenhalle an der Schule

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Im Dezember wird ein Teil der alten Schule zur Leichenhalle umgebaut und von Pfarrverwalter Heinrich Joussen eingesegnet. Damit ist ein Wunsch der Bürger Hottorf in Erfüllung gegangen, die nun ihre Toten nicht mehr in Nachbarorten aufbahren müssen.

Pfr. Joussen aus Tetz wird als Pfarrverwalter eingesetzt

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Pater Dr. Deden kehrt aus Gesundheitsgründen nach Holland zurück. Als Pfarrverwalter wird der Pastor von Tetz, Heinrich Joussen, eingesetzt.

Im ersten Pfarrbrief,  am 21. September 1972, stellt Pfarrer Joussen sich der Gemeinde vor:

Zunächst Euch allen einen ganz herzlichen Gruß von eurem neuen Pfarrverwalter!

Im Auftrag unseres Bischofs schrieb mir der Regionaldekan der Region Düren vor einigen Tagen “Unbeschadet ihre Aufgaben als Pfarrer von Tetz bestelle ich sie gleichzeitig zum Pfarrverweser der Pfarre St. Georg zu Hottorf…”. Da habe ich mir zunächst gedacht: Was soll nun werden? Zwei soweit voneinander entfernt liegende Orte, dazu die Schulen wieder in einem anderen Ort! Aber Ihr wisst auch, daß infolge des enormen Priestermangels es dem Bischof kaum noch möglich ist, in die kleineren Pfarrreien wie bisher einen Priester zu senden.

Nun müssen wir gemeinsam überlegen, was in dieser Situation zu tun ist. Bisher habe ich in Hottorf, viel Gutes und Erfolgsversprechendes gesehen. Das beweist, daß ein guter Wille in der Bevölkerung vorhanden ist. Und nun müssen wir uns gemeinsam bemühen, aus der vorhandenen Notlage das Beste zu machen. Dabei bin ich der Unterstützung der Damen und Herren des Kirchenvorstandes und des Pfarrgemeinderates gewiß. Zwar kann ich im Augenblick kein fertiges Programm für die zukünftige Arbeit in der Fahrer vorliegen, aber allmählich werden wir uns in dieser Situation zurechtfinden.

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