Glocke

Vier harmonische Glocken werden geweiht

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| Neue Christkönigs-Glocke |

Der der nach Kriegszerstörung notdürftig reparierte Glockenstuhl wird erneuert.

Großzügige Spenden der Pfarrgemeinde ermöglichen den Zuguß einer neuen Christkönigs-Glocke, die am 19.03.1988 in Brockscheid gegossen wird. Die Pfarrgemeinde fährt mit dem Bus in die Eifel und schaut sich den Glockenguss an.

Bereits am 21.11.1987 wird die Georgsglocke (g‘) umgegossen. Ihr Geläut passte nicht harmonisch in das Klangbild aller vier Glocken. Auch hier nehmen 16  Pfarrangehörige an einer Führung durch die Glockenhalle in Brockscheid teil und erleben dern Guss von ingesamt 11 Glocken am 21.11.1987.

Die vier Glocken werden am Palmsonntag 1988 durch Dechant Joussen geweiht.

Am 29.03.1988 berichten die Jülicher Nachrichten auf der Titelseite des Lokalteils:

| Abschluss der Renovierung|

Im März 1988 beginnen die Arbeiten zur Sanierung des Außenmauerwerks. Sämtliche Fugen werden ausgestemmt und neu verfugt. Gleichzeitig werden die Turmjalousien erneuert.
Nach Fertigstellung der Sakristei – im Mai 1988 – erhält sie noch eine neue Inneneinrichtung. Zum Abschluss der Arbeiten sind die Außenanlagen ergänzt worden.

Die Ausführungen in der gesamten Renovierungphase erfolgten folgende Firmen:

Kriegsbeschädigte Glocke wird umgegossen

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| Neue Georgsglocke |

In Gescher in Westfalen wird die kriegsbeschädigte Glocke umgegossen.

Am ersten Sonntag im März (04.03.1951) erhält sie ihre kirchliche Weihe auf den Namen des Pfarrpatrons St. Georg zum bleibenden Andenken an die Opfer zweier Weltkriege. Sie wird künftig zum Totengeläut eingesetzt.

Ihre Inschrift lautet:
„Ich beläut der Männer zweimal blutig sterben, einundvierzig mögen bald den Himmel erben. St. Georg 1951“  

Die Lokalzeitung berichtet:

Im Krieg demontierten Glocken kehren zurück

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| Die beiden im Krieg demontierten Glocken kehren zurück. |

Das freudige Ereignis wird in der Kirchenchronik ausführlich mit Bildern dargestellt.

Im Fotoalbum der Pfarre wird das Ereignis wie folgt beschrieben:

„Die Glocken kommen nach Hause!
Als letzte Kriegsgefangene kehren die Glocken in die Heimat zurück! Die Glocken werden festlich abgeholt. Ein langer Zug begleitet die Glocken durch den Ort. Der Sportverein bildet die Spitze des Zuges. Dahinter folgen Messdiener und die weißen Kinder. Nun schließen sich die Schulkinder an. Jetzt kommen die Glocken und beinahe alle Bewohner des Ortes folgen ihnen.  Sogar die alten Leute geben den Glocken das Ehrengeleit. Der Zug kommt an die Kirche. Die Glocken werden unter den Glockenstuhl gebracht. Mit vereinten Kräften werden die Rufer Gottes an ihren festen Platz gebracht. Und nun werden sie hochgezogen! Wie lange werden die Glocken wohl hier bleiben müssen?“

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