In den Kartagen folgen den annähernd 100 eingezogenen Hottorfer Soldaten auch die Annen- und Marienglocke, um sie einzuschmelzen und Munition herzustellen.
Entsprechend ihrem Alter und historischen Wert hatte man die Kirchenglocken in die Klassen A bis D eingestuft. Von den rund 160 Glocken des Kreises Jülich erhielten nur 27 die Bewertung D, die sie vor dem Einschmelzen bewahren sollte., alle übrigen waren beschlagnahmt.
aus: [Hansen, S. 170]
Bei Kriegsende werden beide Glocken bei Hettstedt auf einem Güterbahnhof aufgefunden.
siehe Beitrag „Im Krieg demontierten Glocken kehren zurück“