Bischof

Pontifikalamt zum 200-jährigen Bestehen

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| Pontifikalamt mit H.H. Bischof Heinrich Mussinghoff |

Auschnitte aus dem Grußwort von Josef Lieven (stellv.  Vorsitender des Kirchenvorstands):

„… Wir sagen Danke für 2 Jahrhunderte selbstständige Pfarrgemeinde St. Georg, wir sagen Danke für 20 Jahrzehnte eigenverantwortliches Handeln in der Kirchenverwaltung und wir sagen Danke für 200 Jahre christliches Leben um den Hottorfer Kirchturm.

In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir bei der Vorbereitung dieses Festes gemerkt, was das alles bedeutet.  Als Pastor Philippen uns vor etwa 3 Jahren auf dieses runde Ereignis aufmerksam machte, hätte ich nicht gedacht, was wir in dieser kleinen Gemeinde noch alles auf die Beine stellen. Beginnend mit der gelungenen Innenrenovierung der Kirche im letzten Jahr können wir uns mit dem heutigen Festtag über weitere sakrale Ausstattungsgegenstände erfreuen. Ich darf Ihnen gleich die Jubiläumskerze und die Festschrift vorstellen. Weiterhin folgt im Juni eine Fotoausstellung und im November dürfen wir uns auf eine musikalische Reise durch das Kirchenjahr begeben. Schon jetzt darf ich mich bei allen, die dazu beigetragen haben und beitragen werden, herzlich bedanken. Ein besonderer Dank gilt Pastor Heinz Philippen, der alle Aktivitäten koordiniert hat.

… Persönlich ans Herz legen darf ich Ihnen auch unsere 60-seitige, im Farbdruck erstellte, Festschrift. Hierin können Sie in einer ausführlichen Zeittafel die Geschicke unserer Kirchengemeinde und damit auch die Geschicke des Dorfes nachvollziehen. Diese Zeittafel beginnt im Jahre 1340 mit dem Bau der ersten Kapelle an der Stelle, wo wir uns jetzt befinden. Diese Kapelle war schon so groß, dass die heutige dreiteilige Altargruppe darin Platz fand. Die weitere Geschichte ist durch Standhaftigkeit und Veränderungen geprägt. Die Hottorfer sind standhaft in der Pflege des Glaubens und in der Erhaltung ihres Gotteshauses, das mehrfach erweitert und wiederaufgebaut wurde. Veränderungen ergaben sich aus politischen oder kirchlichen Umstrukturierungen, die die Hottorfer tapfer meistern…“

Einige Impressionen im Bild:

Zum Jubiläumsjahr 2004 veröffenlicht die Kirchengemeinde diese Festschrift.

Die Berichterstattung:

Krippe im Hochaltar

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Das Bild zeigt die Krippe, die in den Hochaltar hinein gebaut wird.

Krippe 1938

Gründung des heutigen Bistums Aachen

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| Peter Vogt wird neuer Bischof |

Grundlage für die Wiedererrichtung des Bistums Aachen in seiner heutigen Zirkumskription wurde das 1929 zwischen dem Hl. Stuhl und dem Freistaat Preußen geschlossene Konkordat, das von Nuntius Eugenio Pacelli (dem späteren Papst Pius XII.) und vom preußischen Ministerpräsidenten Otto Braun am 14. Juni 1929 in Berlin unterzeichnet wurde.

Es folgten am 13. August 1930 die Päpstliche Bulle „Pastoralis officii Nostri“ und das „Dekret des Apostolischen Nuntius in Deutschland betr. Domkapitel und Cirumscripto der Diözese Aachen“ vom 31. August 1930.

Damit war der altehrwürdige Dom zu Aachen wieder Kathedralkirche geworden. Und am 25. März 1931 schließlich wurde Joseph Heinrich Peter Vogt, zuvor Dompropst und Generalvikar in Köln, als Bischof in Aachen eingeführt (+ 5.10.1937).

Patronin des Bistums Aachen ist die Gottesmutter, Titularfest der 15. August, Mariä Himmelfahrt.

Der Beginn des Bistum Aachens

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| Berdolet wird erster Bischof |

Das erstmalige Bistum Aachen wurde auf Betreiben Napoleons 1802 geschaffen. Grundlage dafür war das zwischen Napoleon Bonaparte und Papst Pius VII. geschlossenen Konkordat (Staatskirchenvertrag) von 1801. Das neue Bistum sollte Heimat für die ca. 650.000 Katholiken der beiden neu geschaffenen Departements Rur und Rhein-Mosel werden.

Erster Bischof wurde Marc Antoine Berdolet, am 13. September 1740 im elsäßischen Rougemont geboren. Am 9. Mai 1802 ernannte Napoleon ihn zum Bischof der neuen Diözese, am 25. Juli wurde Berdolet im Aachener Dom inthronisiert. Aber schon sieben Jahre später, am 13. August 1809, starb er in Aachen.

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