Altar

Dechant Reiners – 25-jähriges Ortsjubiläum

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Dechant Reiners ist seit 25 Jahren Hottorfs Pfarrer. Als Geschenk stiftet die Gemeinde die Altarwand am Maria-Hilf Bild.

Die Jülicher Zeitung berichtet:

„In seiner Dankesrede zum Abschluß des silbernen Ortsjubiläums brachte Dechant Reiners zum Ausdruck, daß ihm dieser Tag gezeigt habe, wie sehr stark der Zusammenhang unter der Hottorfer Bevölkerung sei und wie sehr auch diese Gemeinde an ihm, ihrem Pfarrer hänge.

Das hatte man wirklich an diesem Tage gespürt, nicht zuletzt aber konnte man es in Ziffern ablesen. Die Gemeinde hat nämlich eine hohe Summe aufgebracht, um den Wunsch des Pfarrers zu erfüllen, der sich jedes persönliche Geschenk ver­bat, statt dessen anregte, etwas für die Ausschmückung der Dorfkirche zu tun. Man beauftragte daraufhin den Kirchberger Holzbildhauer Esser und den Jülicher Schreinermeister Oster, die 1963 auch die Altäre wieder hergestellt haben, unter der Orgelbühne als Rahmen für das dort hän­gende Mariahilfbild eine wertvolle Altar­wand zu schaffen. Das Werk ist zwar bereits zum eigentlichen Gedenktag der Pfarrereinführung vor 25 Jahren, zum 2. Februar fertig gewesen. Die Enthüllung aber wurde in der Nachmittagsandacht beim jetzigen Festtag vorgenommen. Dechant Reiners, der über das prächtige Geschenk sehr gerührt war, nahm selbst die Segnung der neugeschaffenen Marienstätte vor.“

Das Altarbild wurde bei der Renovierung im Jahr 1987 in den Eingangsbereich verlegt.

Wiederherstellungsarbeiten an Altären, Statuen und Kommunionbank

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Über den Fortgang der Wiederherstellungsarbeiten an den Altären berichtet die im Mai die Zeitung „Unsere Heimat“

unter der Überschrift „Ein altes Barockkirchlein“ wie folgt:

Auszug: „Ein freudige Überraschung erlebte die Pfarrgemeinde Hottorf an den Ostertagen 1952, als sie ihren Pfarrpatron, den stolzen Ritter und Drachentöter St. Georg, und ihre Madonna wieder heil und in ihrem neuen goldverbrämten Farbenkleid auf den noch provisorischen Altären sah. Dazu (einst­weilen in Fensternischen) die seit 1944 nicht mehr gesehenen Statuen des heiligen Antonius von Padua und des Herzens Jesu. Bildhauer Josef Esser aus Kirchberg hatte sie in der Fastenzeit von ihren Kriegswun­den durch den Granatbeschuß aus dem schrecklichen Winter 1944/45 geheilt.

In absehbarer Zeit wird auch wieder die Statue des heiligen Josef da sein. Den „Sal­vator mundi”, das wertvolle Stück, schafft Bildhauer Esser noch in diesem Jahre neu nach dem alten Vorbild. In den Kartagen gab der Kirchenmaler Aegidius Emonts-Alt aus Aachen dem Pfarrpatron, der Mutter­gottes und dem heiligen Antonius das pas­sende Gewand. Daß es allen Pfarrangehö­rigen gefiel, konnte der Pfarrer an der Kol­lekte merken. An der Tauf-Balustrade und der geschweiften Kommunionbank arbeitet seit Wochen ein Schreiner des Ortes, um in mühseliger Kleinarbeit ihre großen und kleinen Schäden zu beheben.

Wenn er damit fertig sein wird, kann man, so hoffen alle zuversichtlich, sich in dem Aufbau der zum großen Teil erhalte­nen Oidtmanschen Altäre heranwagen.“

Bilder aus dem Photoalbum zum Wiederaufbau der Kirche (Quelle: Pfarrarchiv):

Notkirche in der Schule

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| Glocke in den Baum gehängt |

Der große Schulraum dient bis 1949 als Notkirche.

Die Überreste der Altäre und der Kommunionbank wurde zum ortsansässigen Schreiner Josef Herbergs gebracht und dort wieder aufgerichtet.

Die im Turm verbliebene kleine durch Granatbeschuss schwer beschädigte Glocke wird bei Familie Mühlfahrt an der höchsten Stelle im Ort in einem Birnbaum angebracht und versieht dort ihren Dienst.

Erstes Spritzenhaus auf dem Pützberg

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| Späterer Stationsaltar |

Auf dem heutigen Pützberg wird das erste Spritzenhaus für die Feuerwehr aus Backsteinen errichtet. Dieses wird später einmal im Jahr am Dreifaltigkeitssonntag festlich zur Prozession geschmückt.

 

 

Errichtung der barocken Altargruppe

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| Stiftung vom Kannonikus von Oidtmann |

Die dreiteilige Altargruppe in einfachen Barockformen wird von Peter Christopher von Oidtmann damals Kanoniker der Kollegialkirche Beata Maria Virginis in Jülich gestiftet.

Der Muttergottesaltar mit einer Madonnenstatute und dem Wappen von Oidtmann dem geschweiften Aufsatz trägt die Inschrift „J. J. VON OIDTMANN, CANNONICUS JULIACENSIS“. Der Stifter ist J. J. Oidtmann, ebenfalls Kannoniker in Jülich.

Der Georgiusaltar mit der Statue des Hl. Georg trägt dieselbe Inschrift.

Die Oidtmanns – verwandt mit den Oidtmanns in Linnich – saßen 2 Jahrhunderte auf auf dem Horrichhof in Hottorf (bis 1839). Ihr Adelsstand wurde durch Königlich-Preußische Kabinettorder vom 11.06.1838 anerkannt.

 

 

 

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