Neue Pfarrei und Kirchengemeinde St. Josef
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Ausführungen von Pfarrer Heinz Philippen im Pfarrbrief Dezember 2025:
Liebe Mitchristen im Pastoralen Raum Linnich/Titz!
„Gott ruft sein Volk zusammen..“ – so singen und beten wir. Alle Getauften und Gefirmten gehören zum Volk Gottes, das sich regelmäßig an bestimmten Orten versammelt, um den Glauben zu feiern, zu bezeugen und zu verkünden.
Verstand – und uns miteinander auf den Weg machen zu den orten, an der
sich das Volk Gottes versammelt. Dazu lade ich alle herzlich ein.
Mein aufrichtiger Dank gilt allen,
– die sich im neuen „Rat im Pastoralen Raum“ der wichtigen Aufgabe stellen wollen, die vielen „Orte von Kirche“ in den Blick zu nehmen und zu vernetzen
– die bisher in den Pfarreiräten und im GdG-Rat – oft über Jahrzehnte – tatkräftig mitgewirkt haben.
Ich danke Pfarrer Norbert Glasmacher für seine Bereitschaft des priesterlichen Leitungsdienstes in den Titzer Pfarreien und wünsche ihm weiterhin Kraft für seinen Dienst als Regionalvikar und Pfarrer in Düren.
Ich danke Gemeindereferentin Brigitte Salentin für ihren Einsatz in den Titzer Pfarreien und wünsche ihr für die neue Aufgabe im Pastoralen Raum Stolberg Gottes Segen!
Ich danke Pfarrer Marian Mertens für seinen priesterlichen Dienst in den Linnicher und Titzer Pfarreien und wünsche ihm ein segensreiches Wirken als leitender Pfarrer im Pastoralen Raum Hückelhoven.
Allen danke ich für die Zusammenarbeit!
Ab dem 01.01.26 gibt es zwei neue fusionierte Pfarreien/Kirchengemeinden:
St. Josef in Linnich und St. Irmundus in Titz. Das Mandat der bisherigen Mitglieder der Kirchenvorstände endet am 31.12.2025. Allen Frauen und Männern, die – oft über Jahrzehnte – im Kirchenvorstand mitgearbeitet haben, gilt der Dank aller! Ich habe die Hoffnung, dass viele von ihnen im jeweiligen Ortsausschuss – gemeinsam mit bisherigen Pfarreiratsmitgliedern – weiter mit ihrer Erfahrung und ihrer Tatkraft zur Verfügung stehen, falls es die Kräfte zulassen.
Bis zur Kirchenvorstandswahl im Mai 2026 werden die beiden Kirchengemeinden von je einem Vermögensverwaltungsrat geleitet. Ich selbst werde zum Pfarrer der beiden Kirchengemeinden/Pfarreien und zum Vorsitzenden des Kirchengemeindeverbandes Linnich/Titz ernannt. Ich bin dankbar für jede Unterstützung durch den Rat, den beiden Kirchenvorstände, das Leitungsteam (Pfarrer, Pastoralreferent Eric Souga Onomo, zwei Ehrenamtler, Verwaltungsleitung), das Pastoralteam (Pfarrer Stefan Bäuerle, Pfarrer Heinz Philippen, Diakon Manfred Kappertz, Pastoralreferentin Helena Fothen, Pastoralreferent Eric Souga Onomo, Gemeindereferentin Marion Lahey, Kirchenmusiker Thomas Offergeld), die beiden Ruhestandsgeistlichen Pfarrer Konrad Barisch und Pater Anton Steinberger, die Koordinatorinnen Marlies Esser-Peters und Kerstin Boeven, die Damen und Herren in den Pfarrbüros in Linnich und Rödingen sowie alle, die den Küster- und den kirchenmusikalischen Dienst verrichten.
Ich vertraue auf den Beistand des Heiligen Geistes sowie die Fürsprache der Gottesmutter, des HI. Irmundus und des HI. Josef. Kommen wir als sichtbares und hörbares Volk Gottes immer wieder zusammen um den Altar und lassen uns von Jesus Christus, dessen Namen wir tragen, ermutigen, stärken und senden! Mein Wunsch und meine Bitte: Schöpfen wir gemeinsam unsere Lebens- und Glaubenskraft aus der Feier der Eucharistie und dem Gebet!
In herzlicher Verbundenheit, Ihr Pastor Heinz Philippen
Wortlaut der Bischöflichen Dekrete:
1. Aufhebung und Rechtsnachfolge
2. Kirchen
3. Kirchenbücher und Archiv
4. Abschlussbilanz, Vermögensnachfolge
Mit Aufhebung der genannten Kirchengemeinde geht ihr gesamtes bewegliches und nicht fondsgebundenes unbewegliches Vermögen auf die Gesamtrechtsnachfolgerin über. Das Gleiche gilt für die Forderungen und die die Kirchengemeinde belastenden Verbindlichkeiten.
5. Fondsvermögen
6. Wahrung der Zweckbestimmung der Stifter
7. Siegel
8. Amtszeit des Kirchenvorstands
9. Begründung
Für eine Konzentration der Pfarreien spricht weiterhin die Entwicklung der Gläubigenzahlen: Umfasste die Pfarrei St. Georg Hottorf zur Einführung der Gemeinschaften der Gemeinden im Bistum Aachen im Jahr 2010 noch 251 Gläubige, so ist diese Zahl im Jahr 2025 auf 207 Gläubige zurückgegangen.
10. Inkrafttreten
Aachen, 15. September 2025 | ||
L.S. | ||
+ Dr. Helmut Dieser Bischof von Aachen | Jan Nienkerke Kanzler der Kurie | |
Dekret über die Errichtung der Pfarrei und Kirchengemeinde St. Josef in Linnich
1. Errichtung der Pfarrei und Kirchengemeinde
2. Pfarrkirche sowie weitere Kirchen und Kapellen
- St. Gereon in Linnich-Boslar
- St. Pankratius in Linnich-Edern
- St. Hermann Josef in Linnich-Flossdorf
- St. Gereon in Linnich-Gereonsweiler
- Heilige Maurische Märtyrer in Linnich-Gevenich
- St. Agatha in Linnich-Glimbach
- St. Georg in Linnich-Hottorf
- St. Peter in Linnich-Körrenzig
- St. Margareta in Linnich-Kofferen
- St. Pankratius in Linnich-Rurdorf
- St. Lambertus in Linnich-Tetz
- St. Lambertus in Linnich-Welz
3. Kirchenbücher und Archiv
4. Gebiet der Pfarrei und Kirchengemeinde
5. Vermögensrechtsnachfolge
6. Fondsvermögen
7. Name und Siegel
8. Anordnung zur Neuwahl des Kirchenvorstandes, Bestellung einer Vermögensverwaltung
Im Übrigen gilt die Wahlordnung für die Wahl der Kirchenvorstände im Bistum Aachen.
9. Begründung
Für eine Konzentration der Pfarreien spricht weiterhin die Entwicklung der Gläubigenzahlen: Umfasste das Gebiet der neu errichteten Pfarrei zur Einführung der Gemeinschaften der Gemeinden im Bistum Aachen im Jahr 2010 noch 8.865 Gläubige, so ist diese Zahl im Jahr 2025 auf 7.095 Gläubige zurückgegangen.
10. Inkrafttreten
Aachen, 15. September 2025 | ||
L.S. | ||
+ Dr. Helmut Dieser Bischof von Aachen | Jan Nienkerke Kanzler der Kurie | |

