1973

Einsegnung der Leichenhalle an der Schule

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Im Dezember wird ein Teil der alten Schule zur Leichenhalle umgebaut und von Pfarrverwalter Heinrich Joussen eingesegnet. Damit ist ein Wunsch der Bürger Hottorf in Erfüllung gegangen, die nun ihre Toten nicht mehr in Nachbarorten aufbahren müssen.

Vorträge, Diskussionen und Frühschoppen im neuen Jugendheim

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| Lichtbildvorträge von Pfarrer Joussen |

Im Oktober 1973 stellt der Pfarrgemeinderat ein umfangreiches Herbst- und Winterprogramm vor, welches nun durch die neue Räumlichkeit “Jugendheim” erst möglich geworden ist.

Dieses beginnt mit einem Vortrag für die Frauen über deren Probleme und einem Gespräch mit der Jugend, zu welchen Themen künftig Referenten eingeladen werden sollen.

Es folgen – auch in den nächsten Jahren – weitere Veranstaltungen wie:

  • Dez. 1973: Gewissen, anerzogen oder angeborenen
  • Jan. 1974: Jugendforum “Was gehen mich die anderen an?”
  • Jan. 1974: Generationenproblem
  • Feb. 1974: Frühschoppen mit Diskussion zum Leinismus
  • Mär.: 1974: Lichtbildvortrag über Rom, die ewige Statd
  • Feb. 1974: Frühschoppen mit Diskussion zum Marxismuns
  • Jun. 1974: Jugendforum “Ich und Du”
  • Nov. 1974: Lichtbildvortrag über die Entstehung der Hl. Schrift.
  • Jan. 1975: Lichtbildvortrag über Moskau, das dritte Rom
  • Feb. 1975: Lichtbildvortrag zum Heiligen Jahr 1975
  • Dez. 1976: Lichtbildvortrag über Israel – Teil 1
  • Dez. 1976: Lichtbildvortrag über Israel – Teil 2
  • Feb. 1980: Lichtbildervortrag über den Buddhismus

in den 1980er Jahre finden viele weiter Veranstaltungen und Kurse im Pfarrheim bzw. Pfarrhaus statt, z.B. Blumen-Stecken, Bastel-, Koch- und Nähkurse, Gymnastik, Krabbelstube für Kleinkinder, Basteln für Kinder (z.B. Palmzweiger, Ostereier bemalen), Flötengruppe, monatliche Fußpflege für Senioren, u. v. m. 

Erste Instandsetzungmaßnahmen durch Pfr. Joussen

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Pfr. Joussen schreibt dazu:

Bei meinem Dienstantritt mußte ich bedauerlicherweise feststellen, dass die Pfarrkirche erhebliche bauliche Mängel aufwies. Vor allem waren die Feuchtigkeitsschäden an der Innenseite des Westgiebels ziemlich stark. Auch an der Decke waren Schäden infolge Feuchtigkeitseinwirkung deutlich sichtbar. Ebenfalls war das Dach dringend reparaturbedürftig. Die Beseitigung all dieser Mängel hatte zur Folge, dass auch die Elektroinstallationen neu verlegt werden mußte. Und schließlich war der Innenanstrich der Kirche erneuerungsbedürftig.

Als Geld zur Verfügung stand, konnte sofort mit den Reparaturarbeiten begonnen werden. Sie wurden zügig durchgeführt und kamen im Frühsommer 1973 zum Abschluß.

Zusätzlich zu den geplanten und vom Bistum genehmigten baulichen Maßnahmen ließ ich noch einige Ergänzungsarbeiten vornehmen. Die Zwischentür im Eingang wurde durch eine Glastür ersetzt. Die hielt ich für notwendig, weil der Raum unter dem Turm vorher ein abgeschlossener Raum, in dem sich die Männer während des Gottesdienstes aufhielten, getrennt von den übrigen Gläubigen. Hinter der Glastür ist jedoch jeder sichtbar und kann auch selber auf den Altar und den Chorraum schauen.

Ferner ließ ich in die Sakristeimauer einen Tresor einbauen, so daß die Wertgegenstände, vor allem Kelche und Monstranzen nun möglichst diebessicher untergebracht waren.

Quelle: Pfarrachiv, Pfarrchronik Pfr. Joussen

 

Einsegnung der Feuerwehr Standarte

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| Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr |

Die Löschgruppe Hottorf lässt voller Stolz ihre neue Standarte in einem Festgottesdienst am 12. März 1973 feierlich einsegnen. Auf einer Seite zeigt sie zwei Feuerwehrsymbole und den Wahlspruch einer jeden Wehr „Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr“.

Die Lokalzeitungen berichten:

Bücherrei des Borromäusvereins und jährliche Bücherausstellung

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| Dank an Maria Philippen |

Nach der Errichtung des Jugendheims ist auch die Büchereie aus der Vikarie dorthin eingezogen. Jeden Sonntag nach der Messe konnten Bücher augeliehen werden. Jedes Jahr in der Adventszeit wurden in einer Buchausstellung zahlreiche neuerscheinungen auf dem Buchmarkt vorgestellt und zum Kauf angeboten.

Der Pfarrbrief von Februar 1973 enthält einen Dank an Maria Philippen:

Seit vielen Jahren hat Fräulein Philippen die Pfarrbücherei des Borromäusvereins treu und gewissenhaft geführt, so daß kaum jemand, es hätte besser machen können. Ihre Kenntnisse auf literarischem Gebiet sowie in der Buchführung und im Rechnungswesen konnte sie bei dieser Arbeit wertvoll nutzen. Besonders aber, war es ihr Eifer, dem guten Schrifttum, Raum und Geltung zu verschaffen, der hier in löblicher Weise erwähnt werden muß. Fähigkeit und vor allem Liebe sind für dieses Ehrenamt erforderlich, für das man nur selten Dank erntet.

Auch die Buchausstellungen, die sie alljährlich vor Weihnachten veranstalte, waren Zeugnis ihres uneigennützigen Fleißes, für die Pfarrgemeinde, aber ein wertvoller, kultureller Gewinn.

Die gesamte Pfarrgemeinde schuldet ihr dafür und für Ihre Mitarbeit im Pfarrgemeinderat, Dank und Anerkennung.

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