Abriss der Pfarrscheune und Instandsetzung des Pfarrhauses

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| Kirchenvorstand verliert Prozess |

Pfarrer Reinckens und Kirchenvorstand streiten 5 Jahre über die Instandsetzung von Gebäuden am Pfarrhaus:

  • Der Kirchenvorstand dokumentiert in zwei Schreiben vom 22. Juli 1877 und 29. April 1878 seinen Willen zur Instandsetzung der Ökonomiegebäude des Pfarrhauses. Darin wurde Pfarrer Reinckens aufgefordert, die nötigen Reparaturen vorzunehmen.
  • Im Jahr 1878 ersucht der Kirchenvorstand sogar die preußische Regierung, das Pfarrhaus instand zu setzen.
  • Die Ökonomiegebäude müssen repariert werden, der Kirchenvorstand entschied am 12. August 1879, vor Gericht zu klagen: “Da mit dem Pfarrer Reinckens hierselbst auf gütlichem Wege die Instandsetzung wegen versäumter Reparaturen an dem Ökonomiegebäude des hiesigen Pfarrhauses nämlich Scheune und Stallung nicht herbeizuführen ist, so beschloß der Kirchenvorstand welcher in dieser Eigenschaft heute versammelt war, einstimmig gegen den Pfarrer bei Gericht klagend vorgehen zu müßen um den Verfall der Ökonomiegebäude vorzubeugen, mit welcher der Kirchenvorstand sich insgesamt einverstanden erklärte.”
  • Zwischen Kirchenvorstand und Pfarrer kommt es zum Prozess wegen der Instandsetzung der Gebäude, der zu Ungunsten des Kirchenvorstandes ausgeht. Der Kirchenvorstand erklärt einstimmig auf einer Sitzung am 29. Januar 1882 bevor sie „die Scheune dem Nutznießer zum Gebrauch reparieren lassen würden, dieselbe lieber abbrechen zu lassen.“

Deshalb wird die Pfarrscheune einige Zeit später abgebrochen.

Am 24. Juli 1882 wird die Instandsetzung des Pfarrhauses abgeschlossen, es erfolgt die Kostenabrechnung.