Hausbrände im 18. Jahrhundert

| 7 Häuser brennen nieder, 2 Kinder sterben im Feuer |
Freilich, gerade gegen Brandstifter musste damals scharf vorgegangen werden, denn allzu häufig hören wir aus jener Zeit von verheerenden Bränden, die freilich meist ihre Ursache in dem leichtsinnigen Umgang mit dem Feuer gehabt haben mögen. Deshalb war auch bei schweren Strafen der Gebrauch von offenen Lampen und das Rauchen in Scheunen und Stellungen verboten, des gleichen seit 1757 das Eindecken neuer Häuser mit Stroh. Es brannte fast ständig. Hier nur eine kleine Liste: am 10. Dezember 1752 abends brannten in Hottorf fünf Häuser, eine Scheune und etliche Stallungen nieder. Ebenfalls in Hottorf brannte am 27. Juli des folgenden Jahres, 1753, abends 11:00 Uhr, ein Haus nieder und von einem neuen Haus das Dach ab. Mit verbrannt sind zwei Kühe und was schlimmer war, “zwei Kinder in dem Hause wo der Brand angegangen”.
Aus Rur-Blumen, Nr. 10 vom 5. März 1927, Unsere Heimat im Spiegel eines Tagebuchess von Adolf Fischer
Siehe auch: Flurnamen und deren Geschichte