1752

Hausbrände im 18. Jahrhundert

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| 7 Häuser brennen nieder, 2 Kinder sterben im Feuer |

Freilich, gerade gegen Brandstifter musste damals scharf vorgegangen werden, denn allzu häufig hören wir aus jener Zeit von verheerenden Bränden, die freilich meist ihre Ursache in dem leichtsinnigen Umgang mit dem Feuer gehabt haben mögen. Deshalb war auch bei schweren Strafen der Gebrauch von offenen Lampen und das Rauchen in Scheunen und Stellungen verboten, des gleichen seit 1757 das Eindecken neuer Häuser mit Stroh. Es brannte fast ständig. Hier nur eine kleine Liste: am 10. Dezember 1752 abends brannten in Hottorf fünf Häuser, eine Scheune und etliche Stallungen nieder. Ebenfalls in Hottorf brannte am 27. Juli des folgenden Jahres, 1753, abends 11:00 Uhr, ein Haus nieder und von einem neuen Haus das Dach ab. Mit verbrannt sind zwei Kühe und was schlimmer war, “zwei Kinder in dem Hause wo der Brand angegangen”.

Aus Rur-Blumen, Nr. 10 vom 5. März 1927, Unsere Heimat im Spiegel eines Tagebuchess von Adolf Fischer 

Siehe auch: Flurnamen und deren Geschichte

 

Errichtung der barocken Altargruppe

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| Stiftung vom Kannonikus von Oidtmann |

Die dreiteilige Altargruppe in einfachen Barockformen wird von Peter Christopher von Oidtmann damals Kanoniker der Kollegialkirche Beata Maria Virginis in Jülich gestiftet.

Der Muttergottesaltar mit einer Madonnenstatute und dem Wappen von Oidtmann dem geschweiften Aufsatz trägt die Inschrift „J. J. VON OIDTMANN, CANNONICUS JULIACENSIS“. Der Stifter ist J. J. Oidtmann, ebenfalls Kannoniker in Jülich.

Der Georgiusaltar mit der Statue des Hl. Georg trägt dieselbe Inschrift.

Die Oidtmanns – verwandt mit den Oidtmanns in Linnich – saßen 2 Jahrhunderte auf auf dem Horrichhof in Hottorf (bis 1839). Ihr Adelsstand wurde durch Königlich-Preußische Kabinettorder vom 11.06.1838 anerkannt.

 

 

 

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