Kirchengebäude

Veränderungen an allen kirchlichen Gebäuden in Hottorf (Neu-, An- und Umbau, Renovierungen, Einsegungen, etc.)

Restaurierung des Pfarrhauses abgeschlossen

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| Vollständige Sanierung und innere Umgestaltung |

Anfang 1986 beauftragte der Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde Hottorf das Architektenbüro Helmut Classen in Mönchengladbach zu begutachten und eine Kostenschätzung Uber die erforderlichen Arbeiten zu erstellen. Nach Vorlage dieser Schätzung im März 1986 beantragte der Kirchenvorstand beim Generalvikariat in Aachen die erforderlichen Finanzierungsmittel. Die Finanzierung erfolgte teils mit Landesmittel,teils aus Kirchensteuermitteln und zum Teil aus Eigenleistung der Pfarrei. Die Planung sah eine vollständige Sanierung und innere Umgestaltung des Pfarrhauses vor.

lm Erdgeschoß wurde eine kleine Wohnung als Übernachtungsmöglichkeit für Gastpriester geschaffen. Ein Zimmer sollte als Paramentenraum genutzt werden. Für die Pfarrarbeit war ein Büro und ein Sitzungsraum für Kirchenvorstand, Pfarrgemeinderat und Caritasgruppe vorgesehen. lm Obergeschoß wurde eine abgeschlossene Wohnung erstellt.

Als ersten Bauabschnitt wurde dann im September 1987 das Dach erneuert.

Im Oktober 1990 begannen die Arbeiten des zweiten Bauabschnittes. Zunächst musste der Zementputz auf der Westseite abgeschlagen werden. Durch eine absperrende Wirkung waren die Balkenköpfe der Holzdecken innerhalb des Mauerwerkes abgefault und wurde ausgewechselt.Da der Zementputz so fest auf dem Mauerwerk haftete schälte man die Fassade einen halben Stein ab und mauerte mit artgleichen Steinen wieder neu auf. Die Dispersionsfarbe auf der Süd- und Ostseite musste ebenfalls entfernt werden. Nach einer Neuverfugung des ganzen Hauses wurde die Süd- und Ostseite mit Mineralfarbe gestrichen.
Das Haus erhielt neue Fenster, Aufteilung wie vorhanden, und Fensterläden.


Das Innere des Hauses ist grundlegend erneuert: Die Heizungs- und
Sanitäranlagen sowie Elektroinstallation wurde ebenso erneuert wie
die Fußbodenbeläge und Innentüren im Obergeschoß. lm Erdgeschoß wurden die Türen restauriert oder im alten Stiel erneuert. Zum Schall- und Wärmeschutz sind die Decken im Erd- und Obergeschoß abgehangen. Die Holztreppe wurde von den PVC Belägen befreit und gründlich repariert Dief sorgten mit Anstrich und Tapeten für ein freundliches Bild in den Räumen.
Zum Abschluß ist der Zuweg neu gepflastert und ein neues Törchen
am Straßeneingang montiert wurden.

An der Restaurierung beteiligte Firmen:
Dachdecker: Fa. Wolf (Titz), Fa. Zitzen (Mönchengladbach)
Maurerarbeiten: Fa. Breuer (Brachelen)
Zimmerarbeiten: Fa. Venrath (Körrenzig)
Fugarbeiten: Fa. Müller (Linnich)
Fliesenleger: Fa. Müller (Linnich)
Steinlieferant: Fa. Elbau (Elmpt)
Heizung: Fa. Niessen (Tenholt)
Sanitär: Fa. Niessen (Tenholt)
Elektro. Fa. Schaaf (Körrenzig)
Gußasphalt: Fa. Pepper (Mönchengladbach)
Putzarbeiten: Fa. Linden (Rath-Anhoven)
Schreinerarbeiten: Fa. Jansweid (Linnich)
Natursteinarbeiten: Fa. Rebau (Kruft)
Parkett: Fa. Reichartz (Korschenbroich)
Linoleum: Fa. Kaumanns (Mönchengladbach)
Malerarbeiten: Fa. Overbeck (Mönchengladbach)
Schlosserarbeiten: Fa. Corall (Linnich)
Plasterarbeiten: Fa. Strötzel (Brüggen)
Architekt: Helmut Classen (Mönchengladbach)
Bauleitung: Frank Hespers (Architektenbüro Classen)

 

Einsegnung der Herz-Jesu Kapelle

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| Stifter Martin Lemm |

Aus dem Pfarrbrief: „Was sich unser Kirchenvorsteher, Herr Martin Lemm, vor längerer Zeit in den Kopf gesetzt hat, das ist nun Wirklichkeit geworden. Das Kapellchen zur Verehrung des Heiligsten Herzen Jesu . Eine noble und fromme Geste, die Achtung und Respekt verdient. Wir, die ganze Pfarrgemeinde, freuen uns darüber, da unser Ort um eine besinnliche Oase innerhalb der hektischen Welt bereichert worden ist, einladend zum Gebet und zur Besinnung.
An Fronleichnam soll hier in Zukunft der dritte Segen erteilt werden. Zunächst soll aber die Einsegnung vorgenommen werden am Pfingstmontag nach dem Hochamt“.

Vier harmonische Glocken werden geweiht

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| Neue Christkönigs-Glocke |

Der der nach Kriegszerstörung notdürftig reparierte Glockenstuhl wird erneuert.

Großzügige Spenden der Pfarrgemeinde ermöglichen den Zuguß einer neuen Christkönigs-Glocke, die am 19.03.1988 in Brockscheid gegossen wird. Die Pfarrgemeinde fährt mit dem Bus in die Eifel und schaut sich den Glockenguss an.

Bereits am 21.11.1987 wird die Georgsglocke (g‘) umgegossen. Ihr Geläut passte nicht harmonisch in das Klangbild aller vier Glocken. Auch hier nehmen 16  Pfarrangehörige an einer Führung durch die Glockenhalle in Brockscheid teil und erleben dern Guss von ingesamt 11 Glocken am 21.11.1987.

Die vier Glocken werden am Palmsonntag 1988 durch Dechant Joussen geweiht.

Am 29.03.1988 berichten die Jülicher Nachrichten auf der Titelseite des Lokalteils:

| Abschluss der Renovierung|

Im März 1988 beginnen die Arbeiten zur Sanierung des Außenmauerwerks. Sämtliche Fugen werden ausgestemmt und neu verfugt. Gleichzeitig werden die Turmjalousien erneuert.
Nach Fertigstellung der Sakristei – im Mai 1988 – erhält sie noch eine neue Inneneinrichtung. Zum Abschluss der Arbeiten sind die Außenanlagen ergänzt worden.

Die Ausführungen in der gesamten Renovierungphase erfolgten folgende Firmen:

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